Hartz IV Protest zum Todestag von Andre K. in Speyer

Andre Kirsch - MahnmalAufruf zur Beteiligung – Am 19.April 2008 findet in Speyer, Am Altpörtel,ein Aktionstag von Attac gegen Hartz IV und dem Tod durch Verhungern ( Andre K. ) statt.Beginn: 10.00 Uhr.Wir berichteten damals schon ausführlich wie und warum dies in Deutschland überhaupt Möglich war zu Verhungern.Er war Lernbehindert und Höchst gradig Depressiv.Das war er sogar schon unter dem damaligen Sozialhilfe Gesetz.Die GFA mbh die für ihn zuständige Private Firma – (Arge),ist für mich auf jeden Fall Mitschuld an seinem Tot!


Auch wenn es wie vorigen Monat nochmals geklärt wurde ,dieser Privaten Firma keine Schuld zugewiesen wurde , noch irgendwelche Konsequenzen daraus ziehen mussten.Nein sogar ein Herr Lätsch , Beigeordneter der Stadt Frankenthal lacht sich eins über das Verfassungs Urteil das besagt die Argen bis 2010 aufzulösen!

“Verfassungsurteil hin oder her” – Klopapierverfassung?

Hintergrund:

Vor einem Jahr verhungerte Andre K. in seiner Wohnung in Speyer,
seine Mutter mit der er zusammen lebte, konnte gerade noch gerettet
werden.Beide waren psych. krank. Andre K. konnte den Anforderungen der
Gfa nicht gerecht werden und bekam deshalb keine Leistungen mehr.Seine Mutter war ebenso fast verhungert und wurde in eine Klinik eingewiesen.Auch sie war nicht mehr in der Lage sich selbst und ihrem Sohn zu helfen.Immer mehr Menschen werden durch Sanktionen und unüberwindbare Auflagen in größte Existenzängste und finanzielle Not getrieben.

Es gibt in Deutschland immer mehr Selbstmorde von Menschen zu beklagen,die diesem Druck nicht mehr stand halten!


Wir unterstützen diese Aktion vor Ort!

Anmeldungen weiterer Initiativen sind herzlich willkommen!

Ansprechpartner Wolfgang Arndt, Attac Speyer
E-Mail an: wolfgang.arndt @ onlinehome.de

weitere Links zur Information bezüglich der Hintergründe und Aktionen zu Andre K. hier

[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=xT1VXagMCdU]

Kein Kranz, kein Blumenstrauß – der einsame Tod des André K spiegelt sich in seinem Grab – Verwaltungsrat der GfA wird sich mit Hungertod in Speyer befassen

Die Stadt wusste das, kannte die schulischen Gutachten. Kannte die Situation der Familie.Die GfA wusste es,dennoch hat man dem Lesebehinderten Briefe und Forderungen geschickt, die er weder verstehen noch erfüllen konnte und hat ihn dann eiskalt verhungern lassen.

 

Dass hinter diesem Fall ein Skandal erster Güte verbirgt, schien die sehr zurückhaltend berichtenden Massenmedien nicht zu interessieren. Stattdessen stellte die “PER ASPERA” , ein unabhängiger sozialer Schreibdienst zur Verteidigung der Menschenwürde in Speyer eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung.

Die Polizei hatte den jungen Mann am Sonntagabend tot in seiner Wohnung gefunden. Eine Obduktion des stark abgemagerten 20-Jährigen ergab Herz- und Kreislaufversagen als Todesursache. Seine 48 Jahre alte Mutter, die mit in der Wohnung lebte, musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

“Der Elefant kreiste und gebar eine Maus….” Nun, da war er deutlich besser als die Landesregierung von RP. Sie ging mit dem Fall des getöten Arbeitslosen nur wenige Tage schwanger und wusste, es ist niemand schuld. Die Landesregierung gebar heiße Luft. “Ein bedauerlicher Einzelfall, die Behörden konnten nicht wissen, dass das passieren würde…..”

50% der erlassene Bescheide sind Falsch – Anträge verschwinden – Menschen verhungern (Speyer) – Pflichten eines Betroffenen überwiegen vor den Rechten – Baby (7 Monate) sucht Arbeit – Sozialaktivisten geben auf und wählen den Weg der Selbstbestimmung durch Suizid( Detti ) – Ein Heer von Erntehelfern – Ein Heer von 1 € Jobbern (MAE) – Ein Heer von Berufspraktikanten – Ein Heer von Zeitarbeitsfirmen ( Moderner Sklavenhandel)

Ein Mensch, schwer depressiv, krankheitsbedingt unfähig für sich zu sorgen,
ist, meiner Ansicht nach, an der in Deutschland verstärkt eingekehrten sozialen Kälte,
dem Egoismus und der Gleichgültigkeit gestorben. Nun kann ihn niemand mehr ausgrenzen,sanktionieren, drücken oder erniedrigen.

Ihr Sohn habe nach derzeitigem Stand keine staatliche Unterstützung mehr bekommen, weil er Arbeitsangebote und Untersuchungen ausgeschlagen habe.

Der bisher wohl skandalöseste Fall, in dem ein Mensch auf diese grausame Weise executiert worden ist, ist der behinderte, 20jaehrige André Kirsch aus Speyer (geb. am 09.März 1987 gestorben worden am 11.April 2007).

Die Mordopfer der Bundesagentur fuer Arbeit und der ARGEn sollen nicht vergessen werden.

Video Mahnwache vor der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration in Ludwigshafen,bezüglich des verhungerten Andre Kirsch aus Speyer.

Die GFA mbh in Ludwigshafen besitzt nun sogar die Arrogante Frechheit,sich gegen Richterliche Anordnungen zu widersetzen.Sie spielt “Gott im Abendkleid”,fertig zum jüngsten Gericht!

Gemeinsam neue Perspektiven schaffen

Petra Karl spricht Tacheles in Ihrem Video Kanal bei YouTube zur Gfa mbh