Archiv für den Monat: Dezember 2006

Sind Kunden die Deppen von morgen?

Ich habe mir erlaubt, einmal die Kundenfreundlichkeit in Ludwigshafener Supermärkten unter die Lupe
zu nehmen.
Zunehmens fällt mir auf, dass diese immer mehr die Kunden „erziehen“ !

Aber wohl keiner bemerkt es!

Wenn ich z.B. in den P…. gehe, da muss ich schon, einige Wartezeit in Kauf nehmen.
Besonders an der Kasse, aber auch beim Brot, oder Brötchenkauf!

Geiz ist nicht immer nur Geil!
Der kostet auch richtig Zeit.

Besonders letzt genanntes kann bis 20min. Wartezeit dauern. Denn in diesem Betrieb arbeiten oft nur
2 Personen. Manchmal auch nur einer!
Der muss dann die Kasse bedienen, kann kaum Auskunft geben und wenn ein Kunde gerne ein Brot hätte,
dann backt er das ganz schnell!

Auch die Wartezeiten an der Kasse, lassen keine Wünsche offen.
Wer vormittags nichts besseres zu tun hat, kann gerne mal einkaufen.

Im L… hatte ich gleich mehrere Phänomene,
dass man als Kunde gerne eingespannt wird!
Z.B. wenn mal wieder der Pfandflaschenautomat voll ist. Da kommt dann eine Anzeige, man möge das im Geschäft reklamieren(Automaten sind ausserhalb).
Wer dann keine Lust hat hinter einem Kunden zu stehen, der gerade mal nen „gelben Sack“ gesammelt abgeben will, der muss dann wohl oder übel durch den Markt traben, um dem Chef bescheid zu
sagen, dass der 2. Automat mal wieder ausgefallen oder voll ist!
Wenn man freundlich bleibt, darf man die Flaschen dann an der Kasse abgeben.
Aber an der Kasse dann die nächste Hürde!
Mann muss schnell genug sein, seine Ware einzupacken, sonst hat man die nächste Ladung drauf.
Die Münzen sollte man genausoschnell parat haben, sonst wird man „bestraft“ und zwar mit jeder Menge
Kleingeld!

Bei meinem Test schnitten einige andere Supermärkte, die keine Ähnlichkeit mit oben Genannten, in der
Kundenfreundlichkeit, weit besser ab!

Und waren trotzdem nicht teurer!

Achtung! Skrupellose ARCOR Vertreter

Ich möchte hier eindringlich vor skrupellosen Vertretern von ARCOR warnen!
Folgender Fall hat sich in Ludwigshafen/Edigheim zugetragen.
Ein älterer Mann(77) , den ich Betreue, wohnt ein Stockwerk unter mir, hat mit einem Verteter von ARCOR
an der Tür gesprochen. Dieser hat ihm, obwohl ersichtlich, geistig verwirrt, einen Vertrag über Internet und
Telefon aufgeschwatzt, oder gar die Unterschrift gefälscht.
Dieser Mann ist auf sein Telefon angewiesen, um ein Hausnotrufgerät und auch mich ständig kontaktieren zu
können.
Dies habe ich sofort nach schriftlichem Eingang des Vertrags, bei ARCOR und Telecom telefonisch reklamiert.
Beide Telefonanbieter haben mir versichert, dass dieser Vertrag unrechtmässig sei und sofort zurückgezogen
wird.
Nach 14 Tagen, trozt täglichem Kontakt mit beiden Anbietern und zusicherung
des bestehenden Anschlusses offen zu lassen, wurde dieser am 01.12.06, einfach komplett abgeschaltet.
Weiterhin versuchte ich täglich bei der Telekom eine sofortige Inbetriebnahme des Anschlusses zu erreichen.
Dies wurde mir auch bis 6.12. zugesichert, aber es passierte abermals nichts.
Am 07.06. versuchte ich vormittags ein letztes mal mein Glück, nun mit der zusage ca. 20.12., wenn ich es
schriftlich einreiche.

Am selben Tag geg. 14.30 Uhr, stürzte dieser Mann, auf der Treppe weil er meine Hilfe benötigte und mich nicht anrufen konnte.

Er liegt nun im Sterben, mit einem doppelten Schädelbasis- Mittelohr- Beckenbruch und Hirnblutungen.

Ich habe diese Zeilen vor 2 Tagen an die Telekom gesendet, diese Antworteten mir, sie werden sich
bemühen, nun den Anschluss schnellstmöglich wieder zu öffnen.

Welch ein Hohn!