Archiv für den Monat: Mai 2007

Jammern nützt nichts – Kommentar von Peter Nowak

Seit langem beobachtet Peter die Szene der Unzufriedenen, der Ausgegrenzten, die Lage der Arbeitslosen, der durch Hartz IV-Gebeutelten.Seit drei Jahren machen Petra Karl und Peter Nowak die Sendung „Tacheles-im Namen des Volkes?!“. Weisen auf die politischen Ursachen hin. Oftmals als „Meckerer“ verschrien, die Meuterer, die Querulanten, die notorisch gegen den Strom schwimmen, gegen „there is no alternative!“ Kurz, Sie waren und sind es immer noch, das „Gewissen der Abzocker und Profiteure einer ungerechten Sache!“ Unbequeme Krawallmacher, die sich vorgenommen haben, gegen gehirnwaschende Meinungsmache der Lobbyisten vorzugehen, mit allen Konsequenzen, mal investigativ, mal laut und schrill.
Schön, daß sich mittlerweile unseren Thesen Leute angeschlossen haben, die sich bis dato auf den Couchen ihrer Wohnzimmer eingeigelt haben, die Chipstüte stets griffbereit. Diverse Podeste internen Protestes sind entstanden, IT-Foren mit Meckerecken, in denen die Erlebnisse ausführlich geschildert werden, die man mit jenen verhassten Argen und GfA´s auf die eine und andere Weise gemacht hat. „Hilf mir hier und hilf mir dort!“ – „Hau den Fallmanager hier und hau den Fallmanager dort!…damit ich bald wieder auf meine Kuschelecke im Wohnzimmer kann!“ – Wie schön!!

„Mir wollen sie die Wohnung nicht mehr bezahlen“…wie schrecklich! – „Ich bin chronisch krank, und kann nicht mehr aufs Klo… und die wollen mir kein Geld geben“… aber nein, wie unchristlich! Wo es doch in der Bibel steht: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“ Hat doch jeder ein Recht auf eine geregelte Verdauung!

Es gibt Leute, die schei.. auf Bibelsprüche, schon gewußt?

Ich hätte da einen anderen zur Auswahl: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“… schon mal was davon gehört?
„Baby sucht Arbeit“ – klingt sensationell! –

„Familie fliegt aus der Wohnung und steht demnächst auf der Strasse“ – löst ein Feuerwerk der Entrüstung aus!

Nur: Wo bleiben die Konsequenzen?

Adressiert an alle, die meinen, meckern, jammern und wehklagen könne auch nur einen verklemmten Furz in die richtige Richtung schiessen:
Um etwas zu bewegen reicht jammern nicht aus! Um etwas zu bewegen braucht´s eine Strategie, die Petra Karl und ich längst entwickelt haben! Aber, und jetzt merke auf und höre: Ohne Moos nix los! Ergebnis unserer „Recherche“ sozusagen!

Investigativer Journalismus. Vielen gilt investigativer Journalismus als regelrechte Hexerei. Vielleicht auch deshalb, weil es so wenig davon gibt in Deutschland.

Es gibt nicht viele, die es machen. Und die wenigen, die es machen, ecken sehr schnell an. So wie Petra Karl. Ja, auch bei denen, denen man eigentlich damit helfen will! Zum Beispiel, den Ausgegrenzten, den Hartz IV-Empfängern, den Rentnern, den Alten, die im versauten staatlichen Pflegesystem verrotten usw. usw., alles Opfer einer miserabel gemachten Wirtschafts- und Finanzpolitik zu Gunsten der „Reichen und Schönen“!
Investigativer Journalismus ist schlichtes Handwerk, indem man versucht, Informanten zu finden, über Informanten weiter zu kommen, sich Unterlagen zu beschaffen, einen Überblick zu bekommen. Wichtig ist halt beim investigativen Journalismus, dass man gesellschaftlich wichtige Tatbestände öffentlich macht.
Wir versuchen das. Schwierig genug, weil uns in vielen Fällen das Geld zum effektiven Arbeiten fehlt.

Ökonomische Gründe. Investigativer Journalismus ist teuer. Man reist viel. Man hat auch viele Fehlversuche. Aus Erfahrung weiß ich, man ist oft wochenlang an einer Geschichte, bei der am Ende nichts heraus kommt. Petra Karl und ich sind keine „Content-Provider“, die die Leser und Zuschauer veranlassen wollen, ihre Taschentücher zu ziehen, und das war´s denn auch.
Für uns ist es wichtiger hart zu recherchieren, als den „Leitartikel“ zu blasen! Wir wollen verhindern, daß die Nachricht von heute, morgen dieselben Leute so viel oder so wenig interessiert, wie der sprichwörtliche Sack Reis, der in China umfällt!

Wir verzichten auf die Taschentücher und die Entrüstung der Hartz IV-Empfänger, die der Ausgegrenzten, sozial Benachteiligten, chronisch Kranken, Minirenten-Empfänger. Wir wollen ein Zeichen des guten Willens! Wir verzichten auf mildtätige Organisationen, wie „Offenes Ohr“, „Caritas“, Kirchen der frommen Bibelsprüche, die mehr oder weniger „Nächstenliebe“ vorgaukeln!
Wir verzichten auf „Tafeln“ und sonstige Placebos für Menschen, denen man alles genommen hat bis zu Ihrer Würde, die daran buchstäblich verhungert sind!Und die Alibiveranstaltungen gewissenloser Politiker und Charities der Reichen, die mit solchen Events ihr schmutziges Gewissen beruhigen wollen!

Dies ist die eine Seite. Die andere Seite ist die der Politik, die wir verändern wollen!
Der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbands Michael Konken hat in den vergangenen Tagen gesagt, dass die Politik den Journalismus zunehmend als Bedrohung wahrnehme. Da ist was dran! Petra Karl und ich haben dies in allen Variationen schon erlebt! Life, gewissermaßen! Wenn Sie Genaueres wissen wollen, dann stehen Ihnen Petra Karl und ich gerne mit Rede und Antwort zur Verfügung!

Sicherheitsbehörden versuchen immer öfter, Lecks und Nadelstiche in die Reihen „Aufmüpfiger“ zu verpassen. Es gelingt ihnen aber nicht so recht. Deshalb machen sie Fehler. Und diese Fehler werden wir ausbaldowern! Das ist investigativer Journalismus. Nix Jammern!

Zu den Begehrlichkeiten des Staates gehört der Plan von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Der möchte nämlich, dass Online-Durchsuchungen von Computern im Verdachtsfall möglich sein sollen, und da sollen auch Journalisten nicht ausgenommen werden. Gefahr besteht auch bei Telefonverbindungsdaten. Immer wieder beschaffen sich Behörden Telefonverbindungsdaten, um zu gucken wer mit wem kommuniziert hat. Brandgefährlich.Informanten sind ohnehin scheu wie ein Reh und wir haben schon in der Vergangenheit das Problem, dass viele Leute am Telefon einfach nicht mehr reden wollen, dass sie sagen wir müssen uns sehen, müssen uns treffen, ich rede am Telefon nicht mehr, weil ich nicht mehr sicher sein kann, ob sich irgendjemand die Daten beschafft. Terrorismus hin oder her: Investigativen Journalismus, der dazu geeignet ist, die Machenschaften der Politik öffentlich zu machen gilt es unter allen Umstäden zu unterbinden, so die einhellige Strategie der staatlichen Meinungsmache. Gegenöffentlichkeit ist zur sorgfältig gepflegten [i]Mainstream-Meinung im Keim zu ersticken!

Gegenöffentlichkeit kostet Geld. Reisen in alle Winkel Deutschlands, Kameraausrüstung und die komplette Technik, Informationsmaterial, das es zu beschaffen gilt, Podiumsgespräche für das Sendeformat „Tacheles-im Namen des Volkes?!“ zu arrangieren, Termine machen usw. usw…das volle Programm der Kosten und Notwendigkeiten.

Das parallele Frage- und Ausrufungszeichen stehen für den Willen zur Veränderung des derzeitigen Status Quo!

In diversen IT-Foren zu meckern und die Tatbestände zu beklagen, zu bejammern, dazu fehlt uns im Grunde die Zeit. Ja sicherlich, Petra hilft in dringenden Fällen wo sie kann und ist auch erfolgreich.

Aber wir wollen keine Handlanger der Poltik in Sachen „Hilfe in Notlagen“, so eine Art Kummerkasten für Abgestürzte sein, die dem Staat seine originäre Verpflichtung sozialstaatlichen Handelns abnehmen!

Das wollen und werden wir auch in Zukunft nicht sein! Wir wollen etwas politisch verändern und das, liebe Leserin und Leser, kostet viel Geld!

Wenn Sie wollen, daß sich auch nur ein Iota in Ihrem beschissenen Dasein als Hartz-Empfänger, als „Unterschichtler“, als „Prekaristen“ usw. etwas ändert – verursacht durch eine verfehlte Wirtschafts- und Finanzpolitik – dann wenden Sie sich an Petra Karl. Sie hat Vorschläge effektiven Handelns.

Aber auch ohne Euch, die ihr meint, wir seien nicht dazu in der Lage, oder man könne eh nichts ändern, werden wir das Gegenteil beweisen!

Denn sie weiß: Jammern nützt nichts! Und auf die ewigen Jammerer können wir verzichten! Peter Christian Nowak
Redaktion: !Tacheles – Im Namen des Volkes?!
OK-Ludwigshafen Fernsehen. Jeden Samstag 17.00h.
Auch zu sehen unter http://www.tacheles-im-namen-des-volkes.de

Tel. 0176 520 800 50

Der Globalisierung ein Gesicht geben – Merkel am Schminktopf

Merkel
Nachdem der Sozi Kurt Beck die Probleme des Prekariats mit dem Figaro bekämpft, geht das Imperatorliebchen Angela Merkel die Weltprobleme gleich mit dem Schminktopf an. Der Friseur und die Visagistin, das deutsche Dream-Team, die große Koalition der Einseifer, Abrasierer und Überschminker probte am Donnerstag im Bundestag für das Finale der Weißwäscher, für den G-8-Weltwirtschaftgipfel in Heiligendamm. Unter dem Motto: „Wir müssen der Globalisierung ein menschliches Gesicht geben“, langte die christliche Heimsuchung tief in den Schminktopf und versuchte das Antlitz der imperialen Hegemonialpolitik etwas aufzuhübschen.

Der Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sei wütend gewesen, schreibt das EhNaMag, einmal mehr sei seine großzügige Handhabung der Geschäftsordnung zur „Inszenierung von Mätzchen“ ausgenutzt worden. Kein Wunder, dass der wütend wird, finde ich, wenn sich der Bundestag in einen Friseursalon verwandelt, ist das kaum mit der „Würde des hohen Hauses vereinbar“. Dieses Verhalten „karikiert den Anspruch von Ernsthaftigkeit“, klärt er die Abgeordneten auf, recht hat er, denke ich so, hatte doch Matthias Wissmann gerade für die Unionsfraktion ein Stück Real-Satire vorgetragen, sein Credo für den „freien Welthandel“ der „die beste Entwicklungshilfe“ sei, rief selbst im fernen Kongo, in Lamoko, das liegt direkt am Rande des Regenwalds, am Fluss Maringa, wahre Lachsalven hervor, aber der CDU-Lammert meinte die PDS.

Am 8. Februar 2005 kamen die Vertreter einer großen Holzfirma nach Lamoko, um mit den einheimischen Landbesitzern zu verhandeln und ihnen etwas Nachhilfeunterricht in Sachen „freien Welthandel“ zu erteilen und bei der Gelegenheit knüpften sie den Dorfbewohnern gleich die Rodungsrechte für tausende Hektar Wald, für 20 Säcke Zucker, 200 Säcke Salz und einige Macheten ab. Ihr Dorfältester wurde von den Konzernbossen über den Tisch gezogen. Ohne jeglichen juristischen Beistand vergab er die Rechte seiner Gemeinde an dem Wald für die nächsten 25 Jahre. Was er nicht wusste: schon ein Einziger dieser Bäume hat einen Wert von mehr als 5800 Euro, Der Kaufpreis entspricht damit nicht mal dem Wert von zwei Bäumen, der Wald sei zum Teil mit seltenen exotischen Pflanzen bewachsen, die jetzt dem Raubzug der Holzmafia zum Opfer fallen, berichtet der britische „Guardian“.

Diese „beste aller Entwicklungshilfen“ wie sie der christliche Figaro Wissmann von der CDU fordert, war ein Deal nach dem Muster einer Vereinbarung im Rahmen der „Sozialen Verantwortung“, wie sie die Weltbank fördert, in solchen lausigen Zeiten müssen die Dorfbewohner im Kongo halt Haare lassen.

Der Lamoko-Vertrag ist nur einer von vielen, die europäische Firmen mit Dorfältesten im Kongo geschlossen haben. Der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge sehen andere Verträge als Bezahlung für die Holzfällerlizenz lediglich Zucker, Salz und Werkzeuge im Wert von gerade einmal 100 Dollar vor.

Greenpeace hat solche Verträge in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt. Insgesamt zwei Jahre lang schrieben Mitarbeiter der Organisation an einem Bericht, der gerade vorgestellt wurde. Kernaussage: Der industrielle Holzschlag, der auch von der Weltbank unterstützt wird, ist außer Kontrolle geraten!

Das sich die Politik heute nur noch als Management einer alternativlosen Realität versteht und beim großen Ressourcenklau Schmiere steht, das können auch Merkels Schminkkünste nicht mehr übertünchen.Da schminkt die EU gerade an einem Freihandelsabkommen mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik und Pazifik) rum, auch dieses wird, unter all dem aufgelegten Rouge, zu einer massiven Verschlechterungen im sozialen Bereich dieser Staaten führen, aber zugunsten rosiger Investitions- und Handelsbedingungen für die globalen Konzerne.

„Diese 500 größten Privatgesellschaften der Welt kontrollieren 52 Prozent des Weltsozialproduktes, sie sind reicher als die 133 ärmsten Länder der Erde. Zwischen 1980 und 1995 erhöhte sich das Gesamtvermögen der 100 größten transnationalen Konzerne um 700 Prozent.

Eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. 600 Millionen sind nicht dort, wo sie leben wollen, sondern vertrieben oder geflüchtet. 30.000 Menschen sterben täglich, weil sie nichts zu essen oder nichts zu trinken haben. Kinder verrecken. 8.000 Kinder sterben Tag für Tag an Krankheiten, vor denen Impfungen sie geschützt hätten. Für viele gibt es keinen Arzt, keine Schule, für ihre Eltern keine Arbeit. Es fehlt alles, was lebensnotwendig ist.

250 Millionen Kinder sind zur Arbeit gezwungen. In den gleichen Regionen sind 900 Millionen Erwachsene arbeitslos. Die Kinder schuften, die Eltern lungern arbeitslos zu Hause herum. Die einen verhungern, die anderen verfetten. Globale Schizophrenie? Die Welt ist verrückt geworden,“ auch das schreibt einer von der CDU, leider fand er als aktiver Politiker nie so klare Worte in seinen Bundestagsbeiträgen, erst als harmloser Rentner wischt Norbert Blüm die Schminke vom Antlitz der Globalisierung, die seine Kanzlerin da gerade mühsam draufspachtelt, und fordert in seinem Buch „Gerechtigkeit“, eben diese ein, die er als Politiker stets dem Machterhalt geopfert hatte. Dabei waren für die CDU/CSU, besonders für ihre Macher wie Franz Josef Strauß und Helmut Kohl, „Globalisierungsgegner“, die damals noch zum linken Rand der SPD gehörten, und die Franz Josef Strauß immer wieder gerne auf seiner Liste der staatsfeindlichen Gegner, als „Studenten, Lehrer, Dozenten und Pädagogen“ anführte, für eben diese CDU/CSU stets die geistigen Wegbereiter des Terrorismus. Wenn also der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Proteste gegen den G-8-Gipfel mit der Anfangszeit der RAF vergleicht, dann setzt er nur eine Tradition fort, die in der CDU/CSU tief verankert ist.

Das ATTAC-Neumitglied Heiner Geißler stellt zwar heute fest, dass der JU-Chef Mißfelder »dumm« sei, und dieser „anstatt gedankenlos dumme Vergleiche zu ziehen, lieber die Hunderttausende junger Leute unterstützen solle, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Prozess der Globalisierung human zu gestalten“, nur war es nicht dieser CDU Generalsekretär der seinem Kanzler Helmut Kohl immer so schöne Sprüche wie: „Ihre Republik ist nicht unsere Republik“, ins Manuskript schrieb, wenn da wieder mal ein paar den Ruf nach „Humanität“ anstimmten?Die uckermarksche Visagistin zeigte dagegen Verständnis für die Ängste, die einige Globalisierungsgegner immer noch vor dem Antlitz der ökonomischen Macht haben, trotz ihres humanitären Facelifting. Deshalb erklärte sie auch:

„Wer friedlich protestiert, dessen Anliegen ist nicht nur legitim, sondern dessen Anliegen findet auch unser Gehör!“

Nur singen, also singen ist absolut staatsgefährdend lese ich gerade online bei Stern, Sangesbrüder finden nicht das Gehör der Kanzlerin. „Vor der Anlage, in der demnächst die G8-Staatschefs tagen werden, sei eine Gruppe von zehn Personen auffällig geworden, hieß es. Sie habe lautstark die „Internationale“ gesungen. „Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht.“

Die Sicherheitskräfte baten um Unterstützung zur Gefahrenabwehr. Die für die Sicherheit des G8-Gipfels zuständige Polizeitruppe „Kavala“ wird informiert. Gegen 18 Uhr stoppen drei Einsatzwagen der Polizei die Gruppe am Ortsausgang von Heiligendamm. Personenkontrollen und Durchsuchungen folgen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den verdächtigen Sängern um zwei Deutsche, eine Engländerin und sieben Russen handelt. Vorwiegend Wissenschaftler und Studenten. Einer von ihnen ist der Rostocker Martin Krämer. Der 35-jährige Doktor der Agrarwissenschaften fragt die ermittelnden Polizisten, seit wann es verboten sei, in der Öffentlichkeit die Internationale zu singen. Er bekommt keine Antwort. Stattdessen werden er und eine weitere Person vorläufig festgenommen und zum zuständigen Polizeirevier nach Bad Doberan gebracht. Sicherheitshalber“.

Ein Glück, dass die von der CDU/CSU so lupenreine Demokraten sind und dass sie nur den Geist emanzipatorischen Denkens, der sich da im nächtlichen Gesang ausgedrückt hatte, als fantastische oder Kultur zersetzende Unmöglichkeit in Schutzhaft genommen und nicht die Sangesbrüder gleich selber nach Guantanamo ausgeflogen haben.

En vivo, desde el barrio La Puya

El Patio

Partner : http://www.0815-info.de

Tacheles – TV Präsentiert:

http://www.youtube.com/watch?v=ej9zjU21pbA Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=xT1VXagMCdU Teil 2
http://www.youtube.com/watch?v=hYehDnWuH7I Teil 3
http://www.youtube.com/watch?v=RcAv0D4mphs Teil 4
http://www.youtube.com/watch?v=5Sir4krOrSM Teil 5
http://www.youtube.com/watch?v=ecs0g121u5I Teil 6

Das Soziale-Netzwerk-Deutschland e.V. veranstaltete eine Kundgebung und Mahnwache vor den Toren der verantwortlioche Arge bezüglich des verhungerten 20jährigen aus Speyer. Als erstes spricht eine Stadträtin von Mannheim und noch viele mehr

Petra Karl
Produzentin der Bürgersendung: „!Tacheles – Im Namen des Volkes?! und Vorstand des Selbsthilfevereines: Im Namen des Volkes?!
Tel. 0163 – 28 94 100 und 06234 – 30 28 63
http://www.tacheles-im-namen-des-volkes.de und http://www.gfa-ludwigshafen.de

Schwerste Diskriminierung von Bürgern in Ludwigshafen

Offener Brief an alle Redakteure, Politiker, Bürger im In-und Ausland und wer auch immer dieses lesen wird.

Am Montag, den 14.Mai.2007 war um 15 Uhr eine Stadtratsitzung hier in Ludwigshafen am Rhein. Was hier vor Ort passierte , zeugt von einer unbeschreiblichen Arroganz und sich seiner sicher fühlen, der politischen Eliten, sowie den anwesenden Journalisten.
Dies darf in einer angeblichen“ Demokratie nicht passieren.
Die angebliche Einwohnerfragestunde wurde mit schnellem, leisem sprechen der Oberbürgermeisterin im Einvernehmen mit vielen anwesenden Stadträten, abgehakt, damit die Bürger nicht die kleinste Chance hatten ihre vielleicht unangenehmen Fragen zu stellen.

Jedoch muss ich eines feststellen: Ich hätte besser nicht auf so viele Menschen gehört , die immer noch daran glauben, dass man mit Diplomatie der Glaube an Gerechtigkeit schon vor mehreren Jahren genommen.

Anstatt einfach zynisch zu sagen:“Danke für die Bürgerfragestunde“ und mir danach das überhebliche Grinsen der meisten Sitzungsmitglieder anzuschauen , hätte ich besser, anstatt ruhig zu bleiben und diesen b ürgerfremden egoistischen kleinen und gierigen Sitzungsmitglieder allen voran die Oberchefin Dr. Eva Lohse besser einige Dinge an den Kopf geworfen. Besser die Wahrheit wird laut genannt , als diesen schleimigen Weg zu gehen und uns immer wieder auf ein nächstes Mal vertrösten zu lassen. Und vor allen Dingen wird die Wahrheit registriert, auch wenn viele nicht mehr wissen, was Wahrheit überhaupt bedeutet.

Ich weiß nur Eines , ich sage die Wahrheit und kann hinter dem stehen, was ich sage. Ich habe keine Angst vor unangenehmen Fragen, da ich hinter dem stehe was ich sage oder mache. Noch etwas habe ich gelernt: Zurückhaltung unterstützt die wirren Gedanken der Politiker, die glauben, sie könnten ewig so weiter machen. Von nun an werde ich bei jeder Gelegenheit versuchen, die Wahrheit laut in Gegenwart von falsch spielenden Politikern laut auszusprechen, anstatt um ein fadenscheiniges Ansehen zu gewinnen , daran zu ersticken.

„Was bilden die sich eigentlich ein, mit dieser dummen kindischen ignoranten Art uns die Fragen zu streichen! Haben die Angst, dass man sehen kann, dass es kleine Bürger gibt, die deren schleimiges Spiel durchschauen und sie vielleicht durch falsche und unvorbereitete Fragen, bloßgestellt hätten.

Ich werde morgen den Orginalton der öffentlichen Sitzung einspielen, damit man auch hören kann, wie raffiniert diese Oberbürgermeisterin und Ihre Anhänger Ihren Kopf aus der Schlinge ziehen wollen und auch vor Einschränkung der meinungsfreiheit nicht zurückschrecken. Sooo wird es nächstes Mal nicht mehr machbar sein!
Ihr seid in meinen Augen so mickrig und versteckt euch hinter Fadenscheinigkeit . Ihr habt nur vergessen die Krone anzuziehen. Eure Vetternwirtschaft wird herauskommen und ihr werdet euch den Fragen stellen müssen, ob es euch paßt oder nicht. Und wie können die Bürger dieses tolerieren??

Was wollt Ihr sein? Bürgervertreter? Nein, dass seid Ihr gewiss nicht Ihr verkauft uns , ignoriert uns und enthaltet uns die Dinge die uns zustehen. Ihr versucht uns auszusaugen, wie gierige kleine Käfer . Aber vergeßt nicht, alles was man getan hat, kommt irgendwann auf euch zurück.
A ber ich habe ein Fazit gezogen: Schluss mit Nettsein und Zulassen von Behandlung unter der Würde, seitens selbsternannter Herrscher dieser Stadt. Schluß mit Ignoranz gegenüber Bürger! Schluß mit Eurer Vetterwirtschaft!
Es wird Zeit, dass die Bürger sehen, was für ignorante Blutsauger ihre Interessen vertreten. Und es wird Zeit sich dagegen zu wehren.

Es waren nicht alle so eingestellt, wie die meisten Oberhäupter dieser Stadt, aber keiner hat sich getraut etwas zu sagen. Das nennt man Kontrolle pur . Nicht nur die kleinen Beamten werden eingeschüchert und können nur von den falschen Entscheidungen hinter vorgehaltener Hand sprechen, weil sie in Gefahr laufen, gemobbt oder sogar in die Flucht getrieben werden, sondern es geht ganz hoch in die oberen Etagen. Schade, das ich nicht alles sagen kann, was ich weiß, aber ich rechne es jedem an, der mir mehr und mehr die Wahrheit über die wirklichen Zustände dieser Behörde zukommen läßt.

Bei Wahlunterschriften trauen sich Menschen die mit der Stadt zusammenarbeiten nicht zu unterschreiben, da sie eine Höllenangst haben, man könnte sie irgendwie bestrafen. Sind hier Zustände wie im alten Rom??? Fehlt nur noch der Zirkus mit den Löwen. Man trifft Entscheidungen zu Ungunsten der kleinen Bürger und zugunsten der Industrie. Ein Witz! Wovor habt Ihr Angst, dass Ihr Euch nicht traut denen da Oben die Wahrheit ins Gesicht zu schleudern, anstatt nur hinten herum zu meckern. Man sollte sich das große Plakat bei unserer Polizei anschauen und danach auch handeln, weil es die Wahrheit sagt:

WER WEGSCHAUT,MACHT MIT!!!!! Dies gilt nicht nur für die Bürger, dies gilt für alle, auch die noch unantastbare Behörde!!!

Diese politischen Vertreter der Stadt Ludwigshafen sollte man mit Schimpf und Schande davon jagen , da sie Ihrem Auftrag sich für die Mehrheit einzusetzen nicht mehr nachkommen. Hier in Ludwigshafen werden wir verkauft. Und dies ist nicht nur meine Meinung, sondern die von vielen vielen Bürgern, da ich nicht wie die Politiker sein will und nur die Interessen von ein paar vertrete und vor allen Dingen lasse ich mich nicht kaufen. Solange es diese angebliche Demokratie noch gibt, werde ich nicht aufhören, diese Ignoranz anzuprangern, bis sich etwas ändert.

Das liebe Herrscher dieser Stadt könnte schneller passieren als Ihr alle glaubt. Ihr wart Euch zu sicher, dass man die Bürger auf immer und Ewig täuschen und auch einschüchtern könnt.

Deshalb ist es für mich nicht so wichtig, ob alle Menschen mich „gut leiden“ können. Für mich ist es wichtiger die Wahrheit zu sagen und zu hoffen, dass mehr Bürger sich trauen werden, mir dieses nachzutun. Jeder auf seine eigene Art. Und die Verleumdungen seitens dieser Großkotze, können mir nichts anhaben, da ich kein Grund habe mich zu rechtfertigen. Eines weiß ich jedoch genau. Sollte ich wirklich rechts werden, dann lasse ich es alle lautstark wissen, denn ich stehe wenigstens hinter dem was ich sage. Menschen die denken, dass dies falsch ist, brauche ich nicht um mich herum. Deshalb meidet mich, wenn ihr den schmierigen Lügen glauben wollt.

Ich hasse Schleimer und Menschen, die Ihre Macht gegenüber Schwächeren eigene Interessen wichtiger sind, als die Ziele die sie vorgeben zu haben. Und ich verachte die Medien , die diese Spielchen mitmachen! Weshalb wurde das Übergehen nicht erwähnt???

Zum Abschluß möchte ich noch sagen, wem diese Seite oder irgendeine Person, die hier Ihre Meinung vertritt, nicht paßt, soll sich schnellstmöglich vom Acker machen. Lügner und Menschen die die Wahrheit nicht sehen wollen, können wir hier auf meiner Seite nicht gebrauchen. etwas erreichen kann. Auch ich dachte eine lange Zeit so, jedoch wurde mir von den Beamten, der politischen Elite, sowie den ansässigen Medien, ausspielen wollen.

Hier der Originalmitschnitt

Zu beachten hierbei die durchgehende Zeit zur Fragestellung!

Trotz Handzeichen zu vorhandenen Fragen,keinelei möglichkeit zu Fragen.

Petra Karl
Produzentin der Bürgersendung: „!Tacheles – Im Namen des Volkes?! und Vorstand des Selbsthilfevereines: Im Namen des Volkes?!
Tel. 0163 – 28 94 100 und 06234 – 30 28 63
http://www.tacheles-im-namen-des-volkes.de und http://www.gfa-ludwigshafen.de

Eine Regierung ist so „schlecht“, wie es die Bürger zulassen und so „gut“ wie die Bürger es erzwingen.

OB Dr. Lohse verhindert verwerflich eine Bürgerfragestunde bei der Stadtratsitzung

SKANDAL
OB Lohse verhindert Bürgerfragen, schränkt damit Meinungsfreiheit ein und lacht sich mit einigen Stadtratsmitgliedern ins Fäustchen

HABEN SIE ANGST VOR UNANGENEHMEN FRAGEN??? HABEN SIE ETWAS ZU VERBERGEN??? ABER SIE WERDEN SICH UNSEREN FRAGEN IRGENDWANN STELLEN MÜSSEN! DIES IST EIN SKANDAL UND ZEIGT IHRE EINSTELLUNG GEGENÜBER UNS BÜRGERN!

Vor der angeblichen angebotenen Einwohnerfragestunde wurde kurz eine nichtöffentliche Besprechung von 10 Minuten eingeräumt.

Nach ca. 6 Minuten wurden die Bürger, durch die Oberbürgermeisterin Frau Dr. Eva Lohse , aufgefordert in den Saal zu kommen. Einige von uns saßen und da geschah das Fassungslose:
Frau Lohse startete zu sprechen und nach 4 Sekunden war die Einwohnerfragestunde abgefertigtund sie ging mit erlernter Rhetorik um Unangenehmen aus dem Weg zu gehen, fließend auf Thema 2 über, und gab uns keinerlei Gelegenheit irgendeine Frage zu stellen.
Ungefähr so lautete Ihre Ansprache:
Top 1 Einwohnerfragestunde, will jemand eine Frage stellen…nein, dann weiter Top 2, bla bla bla bla bla
Fasssungslos saßen wir da und konnten es nicht glauben.

Dies zeigt das die Politiker sich ein feuchten Dreck um die Bürger kümmern und sich tatsächlich einbilden, sie wären die „Könige oder Königinnen“, die das „Pöbel“ nicht zu beachten haben, sondern sich eher noch an den armen und schwachen Menschen bereichern.
Deshalb bin ich immer mehr überzeugt, dass unsere Bürgermeisterin sich nicht für uns Bürger einsetzt, sondern sich nur für die oberen Kapitalgeber einsetzt und deshalb den Namen Bürger – Meisterin nicht verdient, sondern Oberkapital- Meisterin heißen müßte.
Bisher zeigt Sie nur, dass Ihr ist das Unternehmen in der Rhein-Neckar.Region, wo sie als Mitgründer aufgeführt ist, wichtiger als die Belange der Bürger in Ludwigshafen ist. Versteht man ja irgendwie, da man da mehr Kohle scheffeln kann, als hier als von den Bürger gewählte OB.

Mit diesem Akt haben uns die Oberbürgermeisterin gezeigt, dass Sie unangenehmen Fragen nach der Wahrheit, die Vergabe der Spendengelder, die Verletzung der Fürsorgepflicht usw. verhindern will.
Soetwas kann und darf in einer Demokratie nicht sein! Ein echter Demokrat stellt sich auch kritischen Fragen und man sollte bedenken, dass wir Bürger es zulassen, dass eine von uns gewählte Oberbürgermeisterin, sich nicht mehr für uns einsetzt und uns als unmündig hinstellt.

Deshalb und genau deshalb werde ich alles tun, damit ich genug Unterschriften zusammen bekomme, damit wir einen Antrag auf Abwahl von Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse stellen können. Diese Frau hat meiner Meinung und bereits von vielen Bürgern nach, die die Liste bereits unterschrieben haben, unser Vertrauen nicht verdient.

Demokratie ist die Macht des Volkes vom Volk, für das Volk und durch das Volk! Ein weiser Mann dieser Abraham Lincoln!

Petra Karl
Produzentin der Bürgersendung: „!Tacheles – Im Namen des Volkes?! und Vorstand des Selbsthilfevereines: Im Namen des Volkes?!
Tel. 0163 – 28 94 100 und 06234 – 30 28 63
http://www.tacheles-im-namen-des-volkes.de und http://www.gfa-ludwigshafen.de

Eine Regierung ist so „schlecht“, wie es die Bürger zulassen und so „gut“ wie die Bürger es erzwingen.

G-8 und Unterbindungsgewahrsam

Bundesinnenminister Schäuble hat verkündet, die Polizeigesetze der Länder sehen
den sogenannten „Unterbindungsgewahrsam“ vor.
Danach kann auf Verdacht, je nach Bundesland, ein Demonstrant bis zu 14 Tagen,
in Polizeigewahrsam genommen werden.

Im Privaten Bereich ist dies nicht möglich!
Wenn ein Opfer Anzeige erstattet, weil es bedroht wird, gilt bis zum Vollzug der Straftat
die Unschuldsvermutung.
Wenn es um die Umsetzung von Regierungsinteressen gilt, sieht die Rechtslage wohl anders
aus.

G-8 Gipfel- Das Ende der Demokratie ?

Nun ist es wohl soweit, angesichts der jüngsten Razzien in Berlin und Hamburg,
Linker Protestbewegungen, zeigt unsere politische Entwicklung ihr wahres Gesicht!
Unter dem Deckmantel „Terrorbekämpfung“ ist alles erlaubt!

Lassen wir uns nicht mehr von den Medien manipulieren, von Politikern unter fadenscheinigen
Argumenten unserer Privatspähre bestehlen, um uns der totalen Kontrolle zu untergeben.

Wir sollten jetzt erst recht, an den Protesten teilnehmen und uns nicht einschüchtern lassen!

Bündnis Montagsdemo Ludwigshafen„Weg mit Hartz IV – Schluss mit Sozialabbau“

Einladung zur 86. Montagsdemo am 07.05.2007 von 17 – 18 Uhr hinter Lichttor Rathaus-Center ,Thema:

„Verhungern in Deutschland – Schluss jetzt mit Hartz IV !“

Andre K. aus Speyer ist nur 20 Jahre geworden. Er lebte mit seiner Mutter in einer „Bedarfsgemeinschaft“. Den Behörden war bekannt, dass Andre K. psychisch krank war und nie Arbeit gefunden hatte. Bis Ende 2004 erhielt er Sozialhilfe und Betreuung von seinem behördlichen Sozialarbeiter.Mit der Einführung von Hartz IV zum 01.01.2005 wurde der psychisch kranke Andre Hartz IV-Empfänger.

Er versäumte mehrmals seine Anträge für Arbeitslosengeld II zu stellen und reagierte nicht auf Vorladungen seines Fallmanagers. Die staatliche Behörde GFA in Speyer bezieht sich auf Formalitäten und ist sich keiner Schuld bewusst. Wer sich nicht meldet zur rechten Zeit, dem werden die Bezüge gekürzt – Andre wurde Ende 2006 auf Null gesetzt. Vermutlich war er auf Grund seiner Beeinträchtigungen überhaupt nicht in der Lage gewesen, die Bescheide zu lesen oder zu verstehen.

Mit Hartz IV ist es möglich geworden, dass in einem der reichsten Länder der Welt Menschen unbemerkt verhungern können.

Hartz IV ist grausam und menschenverachtend.

Wir fordern deshalb zusammen mit den Montagsdemo in vielen Städten Deutschlands „Weg mit Hartz IV und Schluss mit Sozialabbau“

Wir laden alle Interessierten ein zur nächsten Montagsdemo.

Wir werden wiedermal tatkräftig Unterstützt von der Montagsdemo Mannheim

Einladung zur 86. Montagsdemo
am 07.05.2007 von 17 – 18 Uhr
hinter Lichttor Rathaus-Center

Lieselotte Seiberth – Oberstraße 42 – 67126 Hochdorf-Assenheim
Tel. 06231-929382

Dazu Brigitte Hirsch,Vorsitzende Soziales Netzwerk Deutschland:

Hallo an alle Freunde und Interessierte,die Montagsdemo findet erstmals mit der Montagsdemo Mannheim gemeinsam statt.Dies ist für uns eine besondere Gelegenheit einmal mehr die geschlossenheit der Verschiedenen Organisationen zu zeigen.

Wir freuen uns deshalb besonders über weitere Unterstützung.

Dieser Vorfall soll allen noch lange im Gedächnis bleiben
und helfen, dass es keine neuen Fälle gibt.

Aktuell ist in Ludwigshafen schon wieder ein Ehepaar betroffen,
die Geistig behindert sind.

Diese bekamen bisher keinen neuen Bescheid zugesendet und haben
deshalb am letzten ersten kein Geld erhalten.

Beide sind nun ohne Geld und ohne Essen bis der Antrag in einigen
Wochen bearbeitet ist.

Wieder ein Beispiel wie kranke Menschen ohne Unterstützung mit
diesen Anträgen alleine gelassen werden.

Gruss Brigitte

PER -ASPERA und Hand-in-Hand e.V. – Aufruf zur Demo und Kundgebung in Speyer

Die Menschenrechtsorganisation PER ASPERA und der gemeinnützige Verein Hand-in-Hand e.V. geben bekannt:

Aus Anlass des Todes von André Kirsch, der in Speyer verhungerte, weil ihm die ihm zustehenden Leistungen nach Harz IV verweigert wurden und er nicht die Möglichkeiten und die Widerstandskraft hatte, gegen diese Versagung anzugehen, geben die beiden obengenannten, seit 1968, bzw.2002 bestehenden Organisationen bekannt:

1. wir werden mit sofortiger Wirkung unweit des Hauses, des durch Gleichgültigkeit, Wegsehen und Desinteresse verhungerten 20 jährigen jungen Mannes ein Mahnmal errichten und unterhalten.(Landauer Str.1)

2. ferner soll dort eine PIN-Wand zur Meinungsabgabe und für Zeitungsartikel bereitstehen, ebenso eine Platz für Blumensträuße und Kerzen.

3. wir werden einen 10 Stunden täglich besetzten Stand zur Information über den Tod von André in der Maximilianstr. an der alten Münz unterhalten, und zwar am 25., 26., und 27. April.

4. wir werden den Stand der Dinge in mehreren Städten plazieren und Protestversammlungen und Gedenkfeiern am Grab des Toten und in der GfA Ludwigshafen durchführen

5. wir werden am 1. Mai Herrn Ministerpräsidenten Kurt Beck bei der Gewerkschaftsfeier in Wörth persönlich mit den Ereignissen noch einmal konfrontieren und Schriftstücke übergeben, die dem Vergessen entgegenwirken sollen.

6. am 3.5.ab 13 Uhr 30 werden wir eine Demonstration in Speyer veranstalten. Ein Sarg soll getragen (und später dem Mahnmal hinzugefügt) werden, mit der Aufschrift: DER SOZIALSTAAT IST TOT.
Seitenbeschriftung: Zitat Müntefering: „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“

7. am 4.5. soll das Mahnmal verändert werden, mit Bildern vom Grab, einem Aufruf nicht zu vergessen und Zeichen einer Totenfeier, die ein Versprechen in die Zukunft gerichtet ist: WIR WERDEN NICHT VERGESSEN.

8. In den Sommerferien ist daran gedacht, vorausgesetzt, „Metersponsoren“ werden gefunden, einen Marsch auf die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zu organisieren. Zu Fuß und auch mit Frauen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrern etc. rechnen wir mit 14 Tagesetappen á 20 KM.

9. Eine Terminierung wird festgesetzt, wenn die gesamten 285 KM = 285000 Meter der Strecke von Sponsoren gesponsert wurden. Der Reinerlös (beide Organisationen arbeiten non profit) fließt dem Sonderfond „Härtefälle Harz IV – ALG II“ zu. Unkosten wie Etappenfahrzeuge, ärztlicher Dienst, Getränke und Verpflegung, Reisezuschuss wird aus den Sponsorengeldern bestritten.

10. Der Marsch soll „ANDRÉ KIRSCH GEDÄCHTNISMARSCH “ heißen und bis zu einer Veränderung von Harz IV alle zwei Jahre durchgeführt werden.

Wir bitten um guten Besuch unserer Diskussions- und Infostände und eine rege Teilnahme an der Demonstration am 03.05.2007.

Unsere Diskussiongruppen und ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder stehen Ihnen weit offen, eben so die Mitgliedschaft in Hand-in-Hand e.V. und die Mitarbeit für qualifizierte in PER ASPERA.

Mit freundlichen Grüßen
und der Ermahnung – auch an uns selbst –
genauer hinzuschauen

Ihr

Michael Heise
Leiter der Organisation vor Ort

Demonstration und Kundgebung zum Todesfall in Speyer

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Am Donnerstag den 03.05.2007 um 14 Uhr versammeln wir uns
zu einer weiteren Kundgebung und einer Demonstration, die zur GfA
und über das Rathaus führt. Auch sie sollten mitwirken, dass dieser
Tod nicht vergessen, nicht umsonst gewesen ist.

Treffpunkt ist das Rathaus in Speyer!

Veranstalter : Peraspera – unabhängiger sozialer Schreibdienst zur Verteidigung der Menschenrechte!

Unterstützt werden Sie unter anderem durch Tacheles im Namen des Volkes! – Selbsthilfeverein und Bürgersendung

Desweiteren werden Mitglieder des Sozialen Netzwerk Deutschland vor Ort sein ,die schon am Donnerstag den 26.April vor der GFA Ludwigshafen eine Kundgebung und Mahnwache abhielten.

Delegation von der Montagsdemo Dortmund,die uns auch Unterstützt haben in Ludwigshafen.

Wir müssen alles dafür tun das dieser Tod nicht vergessen wird und dieser Tod nicht Sang und Klanglos untergehen darf in unserer schon sehr abgestumpften Gesellschaft!