Archiv für den Monat: November 2007

Hand-in-Hand e.V. – bittet um Solidarität für eine Haftverschonung von Michael Heise – peraspera

michaelheisemedia Ute-Maria Graupner bittet im Namen von Hand-in-Hand e.V. Nürnberg, um Solidarität unter jenen, die für Michael Heise , den Gründer von peraspera-international , eine Haftverschonung bewirken möchten.Ich rege an, die von Nelson Mandela vorgegebene Möglichkeit einer individuellen Handhabe mitein zu beziehen.Es war u. a. Nelson Mandela und sein Wirken, das Michael Heises politisches Bewusstsein mit geprägt hat. Wir wissen, dass er mit ihm korrespondiert hatte. Nelson Mandela hatte den Friedensnobelpreis für seine einzigartige, politische Idee und seine persönliche Leistung für die Wahrung der Menschenrechte erhalten.

Er hatte erkannt, dass politisches Bewusstsein eine Verbindung von Psychologie und Politik notwendig macht, um der Würde des Menschen gerecht zu werden und in sich selbst Frieden zu erzeugen.

Schon in jungen Jahren wies Nelson Mandela in seiner Tätigkeit für den ANC auf die gegen die Schwarzen verübte Gewalt hin. Später während seiner Tätigkeit als Staatspräsident plädierte er für eine Begnadigung der Täter, die sich zu ihren Gewalttaten bekannten und aufrichtig bereuten. Er hatte im April 1996 die Truth and Reconciliation Commission , eine Wahrheits- und Versöhnungskommission , gegründet. Darin wurde er eines der demokratischen Merkmale von Freiheit , Brüderlichkeit und Gleichheit gerecht, indem die Verbrüderung zwischen Apartheidsgegnern und Opfern der Apartheid ermöglicht werden konnte.

Der Grundgedanke der Kommission lautete:

„vergeben ohne zu vergessen“. „Die Demokratie ist der beste Weg der Wiedergutmachung,“ waren Nelson Mandelas Worte.

Was bedeutete das praktisch für den einzelnen Bürger von Südafrika? Die Unterdrückung der Schwarzen musste allgemein bekannt und die mit den Gräueltaten verbundenen Emotionen durften nicht verdrängt werden, damit sich dieses Gewaltpotenzial nicht in umgekehrter Richtung fortsetzte. Das heißt auch, dass Motivation und Vorgehensweise der Täter dazu nicht nur untersucht, sondern auch von ihren Opfern verstanden werden mussten. Mandela wusste, dass nur so auch Vergebung möglich sei und künftig Gewaltfreiheit garantiert würde. Diese Erfahrungen, den damit verbundenen, seelischen Schmerz auszuhalten ohne zu verbittern und die Energie, sich weiter für andere Menschen einzusetzen, erwecken größte Bewunderung.

Mandela lehrt uns, Menschenrechtsverletzungen und schmerzhafte Erfahrungen nicht zu verdrängen, sondern sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um darin nicht im Widerstand mit ihnen zu stehen. Sein politisches Bewusstsein ist vom Glauben an die dem Menschen innewohnende Kraft geprägt, scheinbar Unerträgliches zu überwinden. Dies ist den Worten seiner Rede von 1994 zum Amtsantritt als neuer Staatspräsident zu entnehmen. Nicht nur unverdrängtes Leid sollte ans Licht kommen, sondern auch die versteckte Größe des Menschen. Aus dieser Kraft, diesem Licht, wie er sie nannte, kann dann die Fähigkeit zur Vergebung erwachsen. Damit meinte er, dass jegliche Menschenrechtsverletzung zur bloßen Erinnerung an die Vergangenheit werden und niemals wiederkehren würde. Gewalt und Hass kann man nicht mit Gewalt und Hass bekämpfen; damit pflanzen sie sich nur fort. Dieser Gedanke ist Bestandteil eines politischen Bewusstseins, das sich an (Psycho-)Logik orientiert.

Aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 :

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?”

Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns:
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun
andere befreien.


Natürlich ist die Aufdeckung der grausamen Auswirkungen der Apartheid den meisten ihrer Opfer nicht leicht gefallen. Viele können selbst heute die Schuld den Misshandlern und Mördern ihrer Familienmitglieder nicht erlassen. Trotzdem war die Kommission zur Versöhnung einer der wirkungsvollsten Einrichtungen zur Verhinderung neuer Gewalt. Man kann niemandem vergeben, wenn man nicht bereit ist, den eigenen Schmerz zu fühlen. Zudem ist es unmöglich, die Gnade eines anderen anzunehmen, ohne sich zu seinen Gräueltaten zu bekennen, sich mit seinen Handlungsmotiven für sie auseinanderzusetzen und die damit verbundenen, eigenen Emotionen wahrzunehmen, um die verübten Menschenrechtsverletzungen bereuen zu können. Das,psychologisch betrachtet, schwierig zu behandelnde Schuldgefühl wird zwar erst einmal laut, aber in der Vergebung ist auch die eigne Wiedergutmachung der Schuld enthalten. Sie wurde durch Mandelas Vorgehen nicht der weißen Rasse als jahrelange Bürde auferlegt.

Was bedeutet Nelson Mandelas Vorbildfunktion, für die er mit dem Friedensnobelpreis honoriert wurde, für das eigene, politische Bewusstsein?

Gerade wir Sympathisanten von Michael Heises politischer Tätigkeit erkennen, dass es noch immer Menschenrechtsverletzungen gibt, selbst in einer Demokratie, wie der der Bundesrepublik Deutschland. Wir fragen uns vielleicht, weshalb sich das Engagement für die Wahrung der Menschenrechte so schwer umsetzen lässt? Wir entdecken, dass es zu vielen Kontroversen darüber kommt, wie ein Menschrechtsaktivist , wie Michael Heise , zu unterstützen sei, damit ihm endlich Haftverschonung zuteil wird. Und sicher sind gerade jene Sympathisanten M. Heises mit Mandelas Wirken vertraut, an dem sich auch er orientiert. Müssten wir uns nicht auch fragen, womit wir eine einheitliche Sicht- und Vorgehensweise verhindern? Müssten nicht auch wir an uns selbst beobachten können, welche Aspekte zu Gewaltfreiheit beitragen können?

Es besteht Grund zur Besorgnis, dass die Anklage M. Heises nicht gerechtfertigt ist , Besorgnis, dass subtil dem Menschenrechtsaktivisten die politische Stimme unter einem unpolitischen Vorwand genommen werden soll, dass dieser mit Hungerstreik darauf reagiert, und dass Vertreter von Gesetz und Ordnung, den Gedanken der Unantastbarkeit der Würde des Menschen nicht ausreichend verinnerlicht haben. Und aktuell scheint diese Sorge oder gar Angst zu neuen Anklagen – ja selbst zur gegenseitigen Anklagen – zu führen, dass das Vorgehen der Unterstützer für M. Heise , sich ungünstig für ihn auswirken könnte. Die Internetplattformen der Sympathisanten von Michael Heise sind voll mit Meinungsäußerungen und darin liegenden Beurteilungen.

Es ist folgerichtig, dass eine Beurteilung aus der persönlichen Sicht doch einer Anklage jener gleichkommt, die eben nicht so handeln, wie man es selbst für günstig betrachtet.Anklagende Formulierungen tragen bereits kleine Wurzeln von Gewalt in sich, die sich schon in der Wortwahl zeigen kann. Sie machen den Widerstand gegen die Ideen und politischen Handlungen der anderen deutlich. Sie sind kaum wahrnehmbare Signale dessen, dass es da doch im Verbogenen Angst gibt, dass eine Ansicht, die wir nicht teilen können, zu Unglück, zu Misserfolg oder zu weiterer Benachteiligung führt.

Nelson Mandela hatte erkannt, dass nur die Befreiung von den eignen Ängsten dazu beiträgt,dass „ unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreit. “ Diese Gegenwart ist als eine Präsenz zu verstehen, die sich daran orientiert, die Dinge ans Licht zu bringen. So dass auch versteckte Handlungsmotive, damit verbundene Emotionen nicht verdrängt bleiben und einen inneren Widerstand gegen sie erzeugen. Er selbst war in der Lage, ohne Widerstand gegen seine schmerzlichen Erfahrungen und die Angst vor ihrer Wiederholung mit Vergebung – also mit einer ganz besonderen Art der Widerstandslosigkeit – zu reagieren. Damit Hass nicht Hass und Anklage nicht Gegenanklage erzeugt.

Meinungsäußerungen mitschwingen, die auf den Internetplattformen nachzulesen sind. Sie Das Maß der Menschrechtsverletzungen und der Gewalt, dem die Opfer der Apartheid ausgesetzt waren, ist im Vergleich zu den Verletzungen, die unser politisches System in unserer Psyche hinterlässt, viel schwerer zu ertragen. Und auch bei uns scheint es Verletzungen zu geben. Sie werden deutlich durch Empörung und Sorge, die in den bewusst wahrzunehmen und zur eigenen Entwicklung von politischem Bewusstsein zu nutzen, müsste doch in unserem immer noch demokratischen, satten Nest leicht möglich sein, um sich damit an Nelson Mandelas Vorgabe zu orientieren. Denn die Zeiten einer Résistance durch Gewalt sind überholt, Demokratie ist zu einem Wert geworden in der Welt. Ein Widerstand, wie die Französische Revolution, hat ja bereits unser Bewusstsein geprägt. Heute orientiert es sich an den historisch nachfolgenden, psychologischen Erkenntnissen und bestimmt längst auch politisches Bewusstsein.

Der Hinweis auf Mandelas Idee, Politik mit Psychologie zu verbinden, soll darauf aufmerksam machen, wie sehr doch politisches Engagement von den individuellen Voraussetzungen abhängt,die auch im unbekannten Bereich einer Persönlichkeit ruhen. Dass es immer notwendig ist, auch die Gefühle bei sich wahrzunehmen, die zu (Menschenrechts-)Verletzungen beitragen können. Dass es sinnvoll ist, über eine Kongruenz zu verfügen, das persönliche Verhalten mit den Gedanken von Humanismus in Einklang zu bringen, und dass zur Bildung von politischem Bewusstsein auch das eigene „ private “ Bewusstsein dazu gehört. Wie weit bei der Kenntnisnahme der persönlichen Seite, auch das Bedürfnis nach Vergebung für sich und andere auftritt, möge jedem selbst überlassen sein. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Michael Heise , der eher als ein Robin Hood und weniger als ein Nelson Mandela tätig ist, den Vertretern der Rechstaatlichkeit verzeihen möge. Aus eigner Erfahrung weiß ich allerdings, dass Vergebung eine persönliche Entlastung, die Sicherheit einer eigenen Handhabe und eine Beruhigung von Gefühlen, wie Zorn und Ohnmacht, bedeutet hatte.

Ich möchte lediglich an das Vorbild, Nelson Mandela, erinnern, bei uns selbst zu beginnen, sich bewusst zu werden, was in uns steckt um damit Frieden in die eigne Persönlichkeit zu verankern.

Denn dann ist eine Verbrüderung möglich, um Menschen, wie Michael Heise, zu helfen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Ute-Maria Graupner von Hand-in-Hand e.V. Nürnberg

Zweiklassenrecht oder wird der Rechtsstaat demontiert? Michael Heise: „Petitionen sind sinnlos“

michaelheisemedia Von Andreas Klamm – London / Berlin / Karlsruhe. 18. November 2007. „ Petitionen sind sinnlos .“, dies erklärte der Menschenwürde-Aktivist und Autor Michael Heise aus Speyer am Rhein in einem offenen Brief aus der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe, der bei www.gfa-ludwigshafen.de , der Gemeinschaft für Aufklärung bereits zum Wochenende veröffentlicht wurde. „Petitionen für mich sind, mit Verlaub, sinnlos. Petitionen richten sich immer an die Legislative , die aber darf – und das ist auch gut so – auf die Executive (leider kommt das durch Bestechung dennoch vor) keinen Druck ausüben in laufenden Verfahren. Es geht nicht um mich, sondern schlicht um die Darstellung des Problems, mit welchen Lügen man hinter Gittern verschwinden kann, und dass auf der Basis von Lügen durch Behörden das eine latente Gefahr für ALLE MENSCHEN ist. Darum geht es.

Nicht darum, wie mehr oder weniger großartig ich bin. Ich würde gerne das Engagement der Leute auf die Arbeit von PER ASPERA und auf Aktionen gegen solchen gerichtlichen Staatsterror richten, statt den Michael Heise zu beweinen. Auch die Hungerstreik-Aktion hätte ja kein Ziel, das in meiner Person und einer Verbesserung oder Veränderung dort liegen würde, sondern nur um Druck auszuüben auf die Politik, solche Dinge durch Gesetzgebung so einzuschränken, dass sie unmöglich sind.“, erklärte Michael Heise , der sich seit 14. September 2007 aus nicht offiziell bekannten Gründen in der Untersuchungshaft befindet.

Seinen eigenen Angaben zufolge bestünde „ Fluchtgefahr „. Die Gründe weswegen Fluchtgefahr bestehen könnte sind offiziell nicht bekannt. Es befinden sich zahlreiche Gerüchte im Umlauf, die zum großen Teil jedoch als falsch und Stimmungsmache und Verleumdungskampagne gegen Michael Heise aufgedeckt werden konnten. In diversen Foren wurde von den „Nebenfrauen“ berichtet, die der 66jährige Michael Heise haben solle.

Ein Freund der Familie und der Ehefrau von Michael Heise bestätigte der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org am Samstag in einer telefonischen Anfrage: „An den Gerüchten um angebliche Nebenfrauen von Michael ist absolut nichts wahr. Die Gerüchte sind auch der Ehefrau bekannt. Diese Gerüchte sind absoluter Unsinn.

Aus nicht sicherer Quelle wurde bekannt, dass Michael Heise möglicherweise wegen des „ Verdachtes auf Betrug “ im Zusammenhang mit internationalen Finanzgeschäften verhaftet wurden. Möglicherweise könnten sich ein oder mehrere Investoren „betrogen fühlen.“ Die Verträge laufen jedoch, den Angaben von Michael Heise Anfang November zufolge bis zum Jahr 2010. Zudem läuft seit rund 2 1/2 Jahren ein Verfahren mit dem weltgrößten Parmakonzern Pfizer New York, in den Vereinigten Staaten, aus dem Michael Heise , möglicherweise hohe Schadensersatzansprüche zustehen könnten, womit er dann in der Lage wäre, Investoren, die Zweifel haben befriedigen zu können.Die Informationen weswegen sich das Verfahren bereits auf rund zweieinhalb Jahre ausdehnt, sind offiziell nicht bekannt. Bereits in der Vergangenheit hatte der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise , eigenen Angaben entsprechend, „Probleme mit den Justizbehörden in Karlsruhe.“

Bereits vor Jahren wurde berichtet: „In der Rechtsliteratur gilt er als der höchstverurteilte Bagatelltäter der Bundesrepublik Deutschland.

Sein Fall wird ein Beispiel dafür, wie Justiz nicht arbeiten sollte. Was ihm in den Gefängnissen widerfährt, spricht den Menschenrechten Hohn. Jetzt gibt eine brillant geschriebene, von der ersten bis zur letzten Seite packende Biographie erstmals einen umfassenden Überblick über sein Leben, seine Arbeit, seinen gewaltfreien Widerstand gegen einen „Strafvollzug, der vom System her falsch ist“, und seinen unermüdlichen Kampf für die Respektierung der Würde aller Menschen.

Michael Heise wurde erstmals inhaftiert 1970 und ist der Inbegriff des versöhnten Widerspruchs.

In der Asozialität seiner Gefängniszelle entwickelt sich sein Sinn für soziale Gerechtigkeit und sein politisches Bewusstsein . Ohne akademische Abschlüsse wird er zu einem von den Medien viel beachteten, von den Justizbehörden gefürchteten Anwalt der Gefangenen, der sich auch nicht scheut, offen über die Beziehungen des Strafvollzugs zum Faschismus zu schreiben und zu reden.“

Auf offizielle telefonische und schriftliche Presse-Anfragen von Journalisten und einer Nachrichtenagentur reagierten bislang weder die Staatsanwaltschaft noch das etwagige zuständige Gericht.

Noch vor wenigen Monaten, am 27. August 2007, bat der Menschenwürde-Aktivist und Gründer von Per Aspera , Michael Heise (66), damals noch in Freiheit aus Speyer am Rhein, darum eine internationale Petition zu zeichnen. Damals schrieb er: „Petitonen dieser Art zu zeichnen ist beschämend wenig, aber immerhin etwas….‏“. Die Petition wurde von mehreren Hundert Menschen unterzeichnet um Kindes-Missbrauch in einem außer-europäischen Staat zu beenden.


„Anstatt mich hinrichten zu lassen“

Der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise kündigte Anfang November in einem öffentlichen Brief an: „Anstatt mich von der Justiz langsam hinrichten zu lassen, in irgendwelchen Drecklöchern zu vegetieren, werde ich – auch insofern schließt sich der Kreis – unmittelbar nach Beendigung des Rechtsweges zur Haftfrage in Hungerstreik treten und bin dann nach spätestens drei Wochen erfahrungsgemäß nicht mehr ansprechbar.

Da es eine Zwangsernährung zum Glück nicht mehr gibt, werde ich danach in Ruhe sterben. Dieses Sterben bekommt nur dann noch einen positiven Sinn für die Menschenrechte , wenn Ihr alle dafür sorgt, dass die von mir hier dargestellten Zusammenhänge sichtbar werden. Dies ist keine Strafsache wie jede andere, sondern eine kaum kaschierte Hinrichtung. Lasst nicht zu, dass diese ohne Aufsehen möglich ist. Ihr kennt ja meine Devise:


Wer wegschaut, ist immer mitschuldig.“

„Superpapa“ und ehemaliger FDP-Pressesprecher nimmt Kontakt mit Richtern und Staatsanwälten in Karlsruhe auf

Unterdessen liegt der Redaktion der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org ein Schreiben von Professor Jürgen Hass, einem ehemaligen FDP-Politiker und Pressesprecher der FDP vor, welches dieser an Richter und Staatsanwälte in Karlsruhe in der Angelegenheit Michael Heise mittels email übermittelte. Professor Jürgen Hass gilt als umstritten in politischen Kreisen.

Er ist mit weit mehr als 350 Adoptivkindern auch als „ Superpapa “ bekannt. Er bietet sich armen Frauen als Adoptiv-Vater an und ermöglicht es diesen „ financial child support „, meint Kindergeld aus Deutschland, zu erhalten. Professor Jürgen Hass und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sind sich zumindest in einem Punkt einig: Das außergewöhnliche Engagement von Professor und „Superpapa“ Jürgen Hass könnte nur durch eine Gesetzes-Änderung beendet werden und diese Gesetzesänderung gibt es nicht, berichten die Kollegen einer großen britischen Zeitung.

Das Motto des Professors und Pressesprechers Jürgen Hass ist: „Lieber schlichten, statt richten. Wenn die Guten nicht kämpfen, siegt das Böse.“

NRV: „Große Justizreform“ – Die Justizminister der Länder wollen den Rechtsstaat demontieren“

Bereits am 11. Juli 2006 warnte die Neue Richtervereinigung davor, dass möglicherweise der Rechtsstaat in Gefahr sein könne. In einer Pressemitteilung teilte die Neue Richtervereinigung, ein Zusammenschluss von Richtern, Richterinnen, Staatsanwälten und Staatsanwältinnen mit Sitz in Berlin mit:

„Auf ihrer Frühjahrskonferenz haben die Justizminister der Länder Anfang Juni mehrheitlich Beschlüsse für eine sogenannte „Große Justizreform“ gefasst. Kernstück ist die sogenannte „Funktionale Zweigliedrigkeit“, mit der die Justizminister Rechtsmittel abbauen wollen, und zwar bei den Zivilgerichten, im Bereich der Strafgerichtsbarkeit, bei den Arbeitsgerichten und bei den Sozialgerichten. Die Neue Richtervereinigung lehnt eine solche Demontage des Rechtsstaats in Deutschland entschieden ab.

Die Neue Richtervereinigung weist darauf hin, dass Rechtsmittel zum Kern jedes rechtsstaatlichen Systems gehören, in Deutschland genauso wie in allen anderen europäischen Staaten.

Der Begriff „ Funktionale Zweigliedrigkeit “ verschleiert die Zielrichtung der Justizminister, denen es allein um einen Abbau von Rechtsmitteln geht, zu Lasten der rechtssuchenden Bürger. Die sogenannte „funktionale Zweigliedrigkeit“ ist in Wahrheit eine Funktionale Eingliedrigkeit, da die Bürger in weiten Bereichen nach den Vorstellungen der Justizminister überhaupt keine Möglichkeit mehr haben sollen, gerichtliche Entscheidungen durch Rechtsmittel sachlich überprüfen zu lassen.

Das gilt für die vorgesehene „Zulassungsberufung “ bei den Zivilgerichten und bei den Arbeitsgerichten genauso wie für die geplante „Annahmeberufung“ bei der Mehrzahl der Strafurteile von Amtsrichtern.

Wilfried Hamm, Sprecher der Neuen Richtervereinigung: „ Die sogenannte funktionale Zweigliedrigkeit ist erschreckend. Die Justizministerkonferenz plant den mit Abstand weitreichendsten Abbau von Rechtsmitteln in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg.

Noch nie haben sich Justizminister in Deutschland zu einer solchen Demontage des Rechtsstaats verabredet.

Es gibt keine sachliche Rechtfertigung für ein solches Vorhaben. Die Kostenargumente der Justizminister sind absurd. Die Justizminister haben noch nicht einmal den Versuch einer Kostenberechnung unternommen. Im Gegenteil hat die Evaluation der letzten Zivilprozessreform gezeigt, dass im Bereich des Berufungsrechts bereits jetzt bis an die Grenze des Vertretbaren Einschränkungen gegriffen haben. Außerdem gibt Deutschland, was jeder Justizminister seit der Studie des Europarats von Dezember 2004 weiß, nicht zu viel sondern zu wenig Geld für den Rechtsstaat aus.“

Hamm weist allerdings auch auf einen Hoffnungsschimmer hin, der sich aus den Beschlüssen der Justizministerkonferenz ergebe: „Erstmals haben die sachlichen Argumente von Richtern und Rechtsanwälten und aus vielen anderen Bereichen der Gesellschaft Wirkung gezeigt und einen Teil der Justizminister zu einem Umdenken veranlasst. Die entscheidenden Abstimmungen der Justizminister sind äußerst knapp verlaufen, zum Teil mit 8 zu 7 Stimmen.

Eine starke Minderheit unter den Justizministern hat sich dem geplanten massiven Rechtsmittelabbau zumindest teilweise widersetzt. Wir fordern diese Minister auf: Erheben Sie Ihre Stimme auch in der Öffentlichkeit, um erheblichen Schaden für den Rechtsstaat in Deutschland abzuwenden.“

http://www.nrv-net.de/main.php?id=161&pre sse_id=44&lv_id=88&fg_ id

Bericht von Andreas Klamm

www.3mnewswire.org

Michael Heise: Deutscher Bundestag lehnt Veröffentlichung einer Petition auf Haftverschonung ab

perasperaVon Andreas Klamm – Berlin / Karlsruhe. (and). 15. November 2007. Eine für den Menschenwürde-Aktivisten Michael Heise (66) aus Speyer am Rhein eingereichte Petition mit dem Antrag auf Haftverschonung für den 66jährigen Gründer des internationalen Schreibdienstes für die Menschenwürde, PER ASPERA und Autor wurde vom Deutschen Bundestag zur Veröffentlichung abgelehnt.
„Die Eingabe wird nicht veröffentlicht, weil die Behandlung der Eingabe wegen der verfassungsrechtlichen Zuständigkeitsverteilung zwischen Bund und Ländern nicht dem Deutschen Bundestag, sondern der zuständigen Landesvertretung obliegt.“, teilte ein Mitarbeiter des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages mit.

Eine Petition müsse beim Landtag von Baden-Württemberg, Petitionsausschuss, Haus des Landtags, Konrad-Adenauer-Str. 3, 70713 Stuttgart gestellt werden, informierte ein Mitarbeiter des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages desweiteren in einem Schreiben vom 12. November 2007 mit.

Der 66jährige Menschenwürde-Aktivist Michael Heise befindet sich aus offiziell bislang nicht bekannten Gründen seit 14. September 2007 in Untersuchungshaft in Karlsruhe. Auf mehrere Presseanfragen erteilte die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe bislang keine Auskunft. Die Gründe hierfür werden seitens der Staatsanwaltschaft nicht genannt.

Michael Heise schrieb aus der Untersuchungshaft in Karlsruhe Anfang November in einem öffentlichen Brief: „Anstatt mich von der Justiz langsam hinrichten zu lassen, in irgendwelchen Drecklöchern zu vegetieren, werde ich – auch insofern schließt sich der Kreis – unmittelbar nach Beendigung des Rechtsweges zur Haftfrage in Hungerstreik treten und bin dann nach spätestens drei Wochen erfahrungsgemäß nicht mehr ansprechbar.Da es eine Zwangsernährung zum Glück nicht mehr gibt, werde ich danach in Ruhe sterben. Dieses Sterben bekommt nur dann noch einen positiven Sinn für die Menschenrechte, wenn Ihr alle dafür sorgt, dass die von mir hier dargestellten Zusammenhänge sichtbar werden. Dies ist keine Strafsache wie jede andere, sondern eine kaum kaschierte Hinrichtung. Lasst nicht zu, dass diese ohne Aufsehen möglich ist. Ihr kennt ja meine Devise: Wer wegschaut, ist immer mitschuldig.

www.3mnewswire.org

Dateianlage: DBMichaelHeise.pdf
PetitionsformularDeutscherBundestag.pdf

Sprecherin der Nelson Mandela Foundation: „Michael Heise Kampagne ist wichtig“

michaelheisemediaVon Andreas Klamm – Houghton (Südafrika) / Berlin / Karlsruhe. 15. November 2007. Eine Sprecherin der Nelson Mandela Stiftung (Foundation) in Südafrika bedauerte in einem an die Nachrichtenagentur 3mnewswire.org übermittelten Schreiben, an den seit 14. September 2007 aus bislang nicht offiziell bekannten Gründen inhaftierten Menschenwürde-Aktivisten, Michael Heise (66) aus Speyer am Rhein, die „Kampagne von Michael Heise“ nicht unterstützen zu können, „was jedoch nichts an der Wichtigkeit“ seiner Kampagne nehme.
Nelson Mandela (90), der frühere Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und erste schwarze Präsident des Landes, hat bereits im Juni 2007 seinen Rückzug aus den Aktivitäten des öffentlichen Lebens angekündigt. Dem früheren Staatspräsidenten gehe es gut. Er verbringe seinen wohl verdienten Ruhestand mit großer Freude im Kreise seiner Familie.

Er plane jetzt seinen kompletten Rückzug in den Ruhestand. „Doch dies nimmt nichts von der Wichtigkeit der Kampagne von Michael Heise. Wir bedauern, dass Nelson Mandela die Aktion nicht unterstützen kann.“, teilte eine Sprecherin der Nelson Mandela Foundation in Südafrika mit. Der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise befindet sich zur Zeit in Untersuchungshaft in der Justiz-Vollzugsantstalt Karlsruhe. Bereits vor mehreren Jahrzehnten hatten der frühere Staatspräsident Südafrikas, Nelson Mandela und der Menschenwürde-Aktivist Michael Heise schriftliche Korrespondenz.

Von der damaligen Anstaltsleitung wurde der Briefkontakt zu Nelson Mandela allerdings untersagt mit der Begründung:

Der Inhalt der Briefe verstößt gegen Sicherheit und Ordnung. Die Briefpartner tauschen Theorien aus, wie man totalitäre und faschistische Regime stürzen kann und vergleichen herbei die demokratische Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die von Südafrika mit solchen Regimen.“

Gegen das Briefkontakt-Verbot erhob der heute 66jährige Menschenwürde-Aktivist aus Speyer am Rhein damals Klage beim Oberlandesgericht. Das Oberlandesgericht verfügte „Die Anhaltung der Korrespondenz ist zu recht erfolgt.“ Daraufhin legte Michael Heise Verfassungsbeschwerde wegen der „Verletzung des Rechtes auf Briefverkehr“ ein. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nahm diese Beschwerde jedoch nicht an. Rund zwei Jahrzehnte später wurde Nelson Mandela als Staatsgast in Bonn mit allen Würden empfangen. Heise schrieb in seinem autobiographischen Buch „Wege nach Georgia“, erschienen 1999 im Triga-Verlag Gelnhausen, dass er vermute, „der einzige Straftäter der Erde zu sein, dessen Resozialisierung durch einen Nobelpreisträger und Staatspräsidenten „erheblich gefährdet“ werde.“

Unterdessen teilte eine Freundin von Michael Heise mit, dass sich Michael Heise über jeden Brief, den er erhalte sehr freue. Die vorläufige Postanschrift von Michael Heise lautet: Michael Heise, JVA Karlsruhe, Riefstahlstr. 9, 76133 Karlsruhe

3mnewswire.org

Peter C. Nowak zur Rechtsprechung in Deutschland und den Fall Michael Heise von Per Aspera

acker
Wie Rechtsprechung in Deutschland – und nicht nur in Deutschland – funktionieren kann, sei nochmals an folgenden Fall erinnert. Der Leser möge für sich selbst die Frage beantworten, ob Recht auch immer zu Recht gesprochen wird und ob es nicht Konstellationen gibt, in denen die Rechtsprechung sich Zweifel gefallen lassen muß. Zweifel an der Rechtskultur in Deutschland – Haben wir ein Zweiklassenrecht?

Der Vodafone-Skandal.

Die herrschende Wirtschaftselite und die Justiz demonstrieren offen ihre Verachtung gegenüber der Gesellschaft. Wen wundert da der Zorn der Mehrheitsgesellschaft, die sich in der Sehnsucht nach Recht und Gerechtigkeit verzehrt?

Gegen die Zahlung von 3,2 Millionen Euro , was gerade zwei Monatsgehältern des angeklagten Deutschen-Bank-Chefs Josef Ackermann entspricht, konnte dieser als freier und unbescholtener Bürger den Gerichtssaal verlassen. Der Mitangeklagte ehemalige Mannesmann-Chef Klaus Esser kommt mit 1,5 Millionen Euro davon , der Ex- Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Funk mit einer Million , und der Ex- IG-Metall-Chef Klaus Zwickel wird eine Geldauflage von 60.000 Euro verschmerzen müssen .

Das Düsseldorfer Landgericht hatte im Vorfeld mit den Rechtsanwälten der Angeklagten einen Deal ausgehandelt , der gegen eine Zahlung von insgesamt 5,8 Millionen Euro den Freispruch der sechs Angeklagten bewirkte. Man muss nur die Summe der Millionenprämien und Abfindungen in Höhe von 60 Millionen Euro , die sich die Angeklagten Anfang 2000 im Aufsichtsrat von Mannesmann bewilligt hatten, mit der jetzt verordneten Geldauflage vergleichen, um einen Eindruck davon zu bekommen, für welchen Spottpreis sich Mitglieder der Wirtschafts- und Finanzelite vor Gericht freikaufen können . Konfrontiert mit dem Vorwurf des „ Freikaufens “ verwies der Vorsitzende Richter Stefan Drees auf die Strafprozessordnung und machte dabei einige, sehr aufschlussreiche Bemerkungen:

Jedes Jahr würden vor deutschen Gerichten Tausende Verfahren gegen Auflagen eingestellt, sagte Drees und fügte hinzu: „Es bedarf keiner näheren Darlegung, dass die in diesen Fällen Angeklagten ganz überwiegend nicht über besonders hohe Einkünfte oder Vermögen verfügen.“ Daraus leitete eine Begründung ab, die zynischer nicht sein könnte:

Aufgrund des Gleichheitsgebots im Grundgesetz müsse diese Chance aber auch „begüterten Angeklagten“ zur Verfügung stehen. Ferner gab Drees zugunsten der Angeklagten zu bedenken, diese seien durch den Prozess „und das überragende öffentliche Interesse“ über eine lange Zeit hinweg „einer überdurchschnittlichen Belastung ausgesetzt gewesen“ . Der Ausgang des Verfahrens sei genau so offen gewesen, wie die Frage, ob die Angeklagten überhaupt Untreue begangen oder vorsätzlich gehandelt hätten. Zur Höhe der Geldauflage sagte Drees: „Es mag angesichts der heute erzielten Spitzenverdienste unverständlich sein, sie ist aber geltendes Recht.“ Das Landgericht Düsseldorf stützte sich bei seinem Urteil auf den Paragraphen 153a der Strafprozessordnung, in dem es unter anderem heißt, Geldauflagen sollten dazu geeignet sein, „das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen“, und sie dürften der „Schwere der Schuld“ nicht entgegenstehen.

Ackermanns Verteidiger, Eberhard Kempf , einer der teuersten Wirtschaftsanwälte und bezeichnenderweise ehemaliger Maoist , begründete seinen Antrag zur Einstellung des Verfahrens mit der dreisten Behauptung: „Das öffentliche Interesse an der Aufklärung des Geschehens ist weitgehend befriedigt“ .

In Wirklichkeit ist die Einstellung des Mannesmann-Prozesses in der breiten Öffentlichkeit auf keinerlei Verständnis gestoßen. Die Tageszeitungen und Onlineforen waren voll von empörten Leserbriefen. Vielfach wurde das bekannte Sprichwort zitiert: „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen“ . Meist waren die Kommentare jedoch weitaus schärfer und nahmen direkten Bezug auf die tiefe soziale Spaltung in Deutschland . Ein Leserbrief in der Berliner Zeitung gab z.B. folgenden, durchaus einleuchtenden Ratschlag: „Es ist sehr erfreulich zu lesen, dass Herr Ackermann und die anderen Beschuldigten gegen eine Geldzahlung frei sind. Das bedeutet ja auch, dass künftig ein Mensch mit normalem Einkommen oder gar ein Hartz-IV-Empfänger gegen Zahlung von einem Cent jederzeit von unseren Gerichten frei zu sprechen ist. Ich empfehle allen, die vor Gericht stehen, einen entsprechenden Antrag zu stellen, unter Hinweis auf die in Düsseldorf getroffene Entscheidung.

Gleiches Recht und damit gleiche finanzielle Belastung für alle! Gerecht und verständlich wäre im Fall Ackermann eine Zahlung aus seiner eigenen Tasche in Höhe von 140 Millionen Euro gewesen.“ Die ziemlich plötzliche Wende und Einstellung des Prozesses ist Umständen geschuldet, die bisher wenig in Medien behandelt wurden. Zum einen ging es um das Ansehen der Deutschen Bank und ihres Chefs im Besonderen. Für beide stand einiges auf dem Spiel. Bei einer rechtskräftigen Verurteilung hätte Ackermann abtreten müssen, dies hätte einige gewichtige Folgen für die Deutsche Bank gehabt. Ulrich Hocker , der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapiere (DSW ), begrüßte die Entscheidung mit den Worten: „Es musste ein Ende gefunden werden, das Schaden von der Deutschen Bank abwendet – dies ist jetzt geschehen“ (Tagesspiegel). Damit bleibe Ackermanns Position unangefochten. Viele Insider sind gar der Auffassung, der durchgestandene Prozess habe Ackermanns Position in der Bank sogar noch weiter gestärkt . Wie zu erwarten war, wurde der „Freispruch zweiter Klasse“ von der Finanzelite einhellig begrüßt.

Fest steht auch, dass der Kuhhandel sorgfältig hinter den Kulissen eingefädelt wurde. Staatsanwälte und Angeklagte hatten wochenlang im Geheimen über die Höhe der Ablasszahlungen gefeilscht. Alle Beteiligten wollten weitere Untersuchungen und mögliche Anklagen verhindern. Ackermann, Esser, Zwickel und Co , weil sie durchaus mit Haftstrafen hätten rechnen müssen. Die Staatsanwaltschaft und das Gericht, weil sie den gesamten Sachverhalt samt Zeugenaussagen usw. neu hätten aufrollen müssen und dafür, wie sie behaupteten, Jahre gebraucht hätten. Nunmehr dauerte der zweite Mannesmann-Prozess zur Überraschung aller nicht Eingeweihten ganze sechs Tage . Der Vorsitzende Richter hatte ursprünglich immerhin 26 Verhandlungstage vorgesehen. Welche Bedeutung hatte nun dieser Prozess? Sicherlich muss man ihn als eine Farce betrachten. Aber er war mehr als das, er hat dem Publikum in anschaulicher Weise das Ausmaß der sozialen und rechtlichen Ungleichheit in diesem Land vor Augen geführt.

Die angeblich neutrale bürgerliche Gerichtsbarkeit hat sich selbst als das vorgeführt, was sie immer war – als eine Klassenjustiz . Bereits bei den vorgezogenen Neuwahlen 2005, als die Schröder-Regierung den Bettel hinwarf und damit dem Drängen der Wirtschaft folgte, eine noch rechtere Regierung zu installieren, hatten sich das Bundesverfassungsgericht und der Bundespräsident für diese undemokratische Lösung ausgesprochen. Nach über drei Jahren geht nun ein Prozess zu Ende, der oftmals als spektakulärster Wirtschaftsstrafprozess der Nachkriegszeit bezeichnet wurde. In der juristischen Auseinandersetzung ging es um die Bewertung von Zahlungen an Manager in Millionenhöh e. Während der Übernahmeschlacht um Mannesmann durch den britischen Mobilfunkkonzern Vodafone im Jahr 2000 waren durch umstrittene Entscheidungen des Aufsichtsratspräsidiums der Mannesmann AG Bonuszahlungen von knapp 60 Millionen Euro an den damaligen Vorstandsvorsitzenden Klaus Esser , der allein gut 30 Millionen kassierte, den Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Funk (4,6 Millionen Euro) und 18 weitere ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Angehörige beschlossen worden.

Auch der damalige IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel sowie der Betriebsratsvorsitzende Jürgen Ladberg hatten diesem Aufsichtsratpräsidium angehört und das Ganze abgenickt. Das Landgericht Düsseldorf musste Ende Oktober den Mannesmann-Prozess wieder aufnehmen, nachdem es 2004 alle Angeklagten freigesprochen hatte. 2005 hatte der Bundesgerichtshof diese skandalösen Freisprüche aufgehoben und eine Neuauflage des Prozesses angeordnet. Die Begründung der Karlsruher Bundesrichter war unmissverständlich: Die Freisprüche seien fehlerhaft, die Beweiswürdigung voller Lücken . Im Gegensatz zum Landgericht sahen die BGH-Richter bei den Angeklagten Ackermann, Esser und Zwickel „den Tatbestand der Untreue verwirklicht“ . Aufsichtsräte seien „nicht Gutsherren, sondern Gutsverwalter“ , hieß es in der Begründung. Nachdem der Prozess nun endgültig eingestellt worden ist, stellte die Süddeutsche Zeitung die verblüffte Frage:

„Was ist denn nun erlaubt und was nicht in den höchsten Gremien der Wirtschaft? Was ist den jetzt mit der konkreten Umsetzung der Aussage des Dritten Strafsenats in Karlsruhe, es sei ‚schlechterdings nicht vorstellbar’, dass sich die in führenden Positionen der deutschen Wirtschaft tätigen Angeklagten ‚für berechtigt gehalten haben könnten, in Millionenhöhe willkürlich über das ihnen anvertraute Gesellschaftsvermögen verfügen zu dürfen’?“ Das Düsseldorfer Gericht und seine Angeklagten haben diese Frage eindeutig in ihrem Sinne entschieden.

Dagegen nimmt sich „der Fall Heise „geradezu als ein Bagatellfall aus. Warum aber bei Herrn Heise die Haftgründe ausreichen und bei Herrn Ackermann und Herrn Esser und Co. beispielsweise nicht, ist mir vorläufig noch ein Rätsel. Da hat die Justiz noch eine Bringschuld zu erfüllen. Oder doch eine Zweiklassenjustiz?

Peter Christian Nowak
Redaktion: !Tacheles – Im Namen des Volkes?!

www.gfa-ludwigshafen.de und www.tacheles-im-namen-des-volkes.de

Auszug aus den Briefen von Michael Heise von Per Aspera

Per Aspera

Die Plattform alg2-hartz4.de und Gemeinschaft für Aufklärung berichtet und schreibt einige Auszüge aus Persönlichen Briefen von Michael Heise zu 2 Menschen die sich auch für Herrn Heise einsetzen und das Menschliche dahinter sehen und was er schon alles geleistet hat für Häftlinge und vor allem Menschenrechte auch ohne bei Google auf Platz 1 zu sein!Es ist ergreifend was er da schreibt und er hat ja so Recht! Auch hier denkt er mehr an andere wie an sich selbst!

Ihr Lieben,gerade habe ich einen Brief von Michael Heise erhalten; von dem ich Euch alle auch grüßen möchte.

Auf die ihm gemachten Vorwürfe konnte bzw wollte er nicht eingehen, da er befürchtete, dass ich seinen Brief womöglich nicht erhalten würde. Seinen Zeilen entnehme ich jedoch, dass er sich über jeden Gruß, jede Solidaritätserklärung freut. In meinem Brief vom 1. November schrieb ich ihm, dass er viele Freunde hat, die an ihn denken. Daher möchte ich Euch ermuntern, ihm auch weiterhin zu schreiben. Leider ist er anscheinend von seinem Vorhaben, in den Hungerstreik zu treten, nicht abzubringen.Ich möchte hier kurz aus seinem Brief zitieren; Worte, die uns allen gelten – nicht nur mir. Sie sprechen für sich!

1.An Paracelsus gerichtet

Widerstand gegen diese Menschenverachtung werde ich leisten, solange ich atme. Ich hoffe nur, dass ich genügend Menschen infiziert habe mit dem Lied des Menschenrechts, dass auch nach meiner Hinrichtung das Feuer des Widerstands nicht erlischt. Mit den neuen Passgesetzen und Spaziergängen des Staates auf jedermanns Festplatte haben wir längst Georg Orwells „1984“ auf der rechten Spur überholt….

Sorgen habe ich nicht um mich, ich tue was ich muß, nur um meine Frau Anke und unsere Tochter Denise, die sich selbst kaum helfen können. Wenn Sie daher jemand fragt, ob man mir helfen kann dann antworten Sie bitte, dass jede Hilfe, die meine Familie erhält, MICH frei macht, zu tun, was ich für uns und alle tun muss…


2. An Moni gerichtet

„… Es gibt doch kein Ende, nur eine Fortsetzung des Weges mit anderen Mitteln. Und wenn ich hier sterbe, noch dazu wenn man es vorher sogar weiß, ist es dann nicht besser als ein Tod irgendwo, irgendwann, der einen doch ohnehin immer treffen kann? Deshalb wäre Trauer so falsch.

Sinn macht das Ganze nur, wenn wir das politische Momentum der selbstverständlich gewordenen Justizwillkür öffentlich transportieren können.

Ansonsten kannst du ohnehin vergessen, dass diesen Leuten ein Toter mehr oder weniger im Vollzug das geringste bedeutet. Den Staatsanwalt oder Richter der deshalb auch nur eine Stunde schlecht schläft, hat schon Tucholsky vergeblich gesucht. Es kann deshalb auch nicht Ziel sein, deren Verhalten zu ändern, das wäre ein geradezu lächerlicher Anspruch.

Es geht darum, das öffentliche Bewusstsein , warum es jemanden etwas angeht, zu schärfen. Das ist es. Und das geht, wenn wir die folgenden Monate nutzen zu beleuchten, was hier gedreht wird. Die fortgesetzten Falschaussagen der Polizei in Speyer (jüngste Stilblüte: In unserer Wohnung lebte eine zweite Frau, die mit mir liiert war!) ist ja völlig eindeutig konstruiert und hat natürlich damit zu tun, wie ich die Speyerer Behörden unter Druck gesetzt habe (die Strafsache wegen Mord, die ich eingeleitet habe, wegen dem Verhungerten Andre Kirsch, ist ja noch immer nicht eingestellt und es hat eine Rüge des Verhaltens durch den Bundestag gegeben). Da operiert man schon mal mit ein paar offensichtlichen Lügen…

Ich werde in meinem Alter nicht mehr lernen, diesen Leuten nach dem Munde zu reden, nur um einen Scheinvorteil zu haben. So wie ich lebenslänglich in Schwierigkeiten war und bin, weil ich mich einmischen muss, wenn Menschen geschunden, verleumdet und ohne Rechtsgrundlage eingesperrt werden, so wird es wohl auch enden.

Der Hungerstreik ist das klassische Mittel der Schwachen gegen die Allmacht des Staates. Nicht nur Ghandi hat hier Maßstäbe gesetzt… .

Es geht um die bescheidene Hoffnung, die Öffentlichkeit wachzurütteln. JEDEM Menschen kann das was hier geschieht, passieren!…

Es ist wichtig, dass wenigstens einer nicht den Schädel einzieht und sagt, es geht vorüber, sondern einen Strich im Sand zieht und sagt: Bis hier hin und nicht weiter.

Michael.heise Von Andreas Klamm – Karlrsuhe. 8. November 2007. – RICHTIGSTELLUNG – Der Menschenrechtsaktivist Michael Heise aus Speyer am Rhein ist nicht seit 14. Oktober 2007 in Untersuchungshaft, sondern bereits seit nunmehr schon rund sieben Wochen, seit dem 14. September 2007 in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe. Der Datumsfehler in unseren bisherigen Berichten über den Zeitpunkt der Verhaftung des Menschenwürde-Aktivisten ist entstanden durch einen Übernahmefehler beim Online-Magazin “ http://www.alg2-hartz4.de „, das bekannt durch seine sozial- und Gesellschafts-kritischen Themenberichte wurde. Das Magazin erfreut sich einer zunehmenden wachsenden Leserschaft auch in Regierungskreisen bei Landesregierungen und der Bundesregierung in Berlin (siehe dazu http://www.uberwach.de ) .

Bislang nicht offiziell bestätigten Informationen zufolge, gegenüber der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org wurde zwischenzeitlich aus immer noch nicht bekannten Gründen, Anklage gegen den Menschenrechtsaktivisten Michael Heise erhoben. Diese Informationen wurden heute früh in einem Telefon-Gespräch mit einem Mitarbeiter der Justizbehörden in Karlsruhe bekannt. In einem öffentlichen Brief schrieb Michael Heise selbst über „Finanzgeschäfte, Investitionen, die jedoch bis in das Jahr 2010 laufen…“ und einer Verhaftung zum Zeitpunkt eines geplanten Treffens mit einem möglichen potentiellen Geschäfts-Partner am 14. September 2007.

Michael Heise , konnte noch vor wenigen Wochen durch seinen couragierten und engagierten Einsatz im Zusammenhang mit dem Hungertod des lernbehinderten 20jährigen André Kirsch in Speyer am Rhein, einer jungen Schülerin und einer möglicherweise stattgefundenen Entführung eines Baby´s im Einzugsbereich seines Wohnortes, wie der Menschenrechts-Aktivist in einer Pressemitteilung berichtet, „…durch Behörden…“, die Öffentlichkeit für seine seit rund 40 Jahren bekannte Arbeit als Menschenwürde-Aktivist in Freiheit doch auch als Insasse von vielen Justizvollzugsanstalten in Deutschland sensibilisieren.Wie kaum ein anderer Menschenwürde-Aktivist in Deutschland, berichtet Michael Heise über schwerste Miss-Stände immer gewaltfrei und konnte durch seinen engagierten Einsatz sogar Reformen im deutschen Strafvollzug erreichen.

Durch seinen vorbildlichen Einsatz für die Menschenwürde ist es dem 66jährigen, kranken Michael Heise gelungen, den tragischen Hungertod in die öffentliche Diskussion und in allen namhaften Medien Deutschlands, so beispielsweise auch in der Süddeutschen Zeitung zu reflektieren.

Der Menschenwürde-Aktivist konnte zudem erreichen, dass sich der Deutsche Bundestag in Berlin mit dem Hungertod des 20jährigen Lernbehinderten beschäftigte. Heise will offenbar die Menschen in Deutschland bewegen, Hilfe zu leisten, statt gleichgültig Menschen in schwerster Not ihrem Schicksal zu überlassen.

Er setzt sich seit 1968 vorbildlich mit dem vom ihm gegründeten internationalen Schreibdienst PER ASPERA in Nordamerika, Asien und in Deutschland für die Menschenwürde ein. In dem Brief aus der JVA Karlruhe ermahnte Heise deutlichst: „Ihr kennt ja meine Devise: Wer wegschaut, ist immer mitschuldig.“

Eine aufmerksame Leserin von British Newsflash Magazine est. 1986 (Leeds, West Yorkshire, England) machte auf den richtigen Zeitpunkt des Verhaftungstermines, dem 14. September 2007 aufmerksam. An dieser Stelle: Herzlichen Dank !

Die Festnahme des Menschenwürde-Aktivisten Michael Heise aus Speyer am Rhein löste in Deutschland und international tiefe Betroffenheit aus. Eine von Autoren und Journalisten formulierte öffentliche Petition wurde auch von Menschen aus Neuseeland unterstützt. Die Petition für Haftverschonung für Michael Heise kann im Internet bei http://www.petitiononline.com/mh311/petition.html nicht nur eingesehen, sondern auch mitgezeichnet werden.

Punkt 2 der Petition konnte erfreulicherweise bereits erfüllt werden. Dort bitten die Zeichner der Petition, Michael Heise einen guten und engagierten Anwalt zur Seite zu stellen. Das ist bereits geschehen. Rechtsanwalt Uwe Kirsch des angesehenen Anwaltsbüros Ferner & Kollegen aus Karlsruhe hat die Verteidigung des Menschenwürde-Aktivisten übernommen.

Seine international geschätzte Arbeit stellt der Autor im Internet selbst vor bei http://www.peraspera-international.de/index2.html .

Eine Dokumentation über Leben, Wirken und Arbeit des Autors und Menschenwürde-Aktivisten ist bei http://www.regionalhilfe.de/freemichaelheise erschienen.

Die Gemeinschaft für Aufklärung ( GfA ) in Ludwigshafen am Rhein , welche von der Sozialaktivistin Petra Karl und dem Online-Redakteur Dirk Grund betrieben wird, infomiert über die Geschehen um den Menschenwürde-Aktivisten ständig aktuell bei
http://118242.homepagemodules.de/t929f72-Wir-bitten-um-Hilfe-Michael-Heise-von-Per-Aspera-in-U-Haft-4.html im Internet.

Die Sorge um Michael Heise ist deshalb so groß, weil dieser bereits einen Hungerstreik angekündigte, bei dem der kranke Mann selbst in die Gefahr eines Hungertodes geraten könnte: „Anstatt mich von der Justiz langsam hinrichten zu lassen, in irgendwelchen Drecklöchern zu vegetieren, werde ich – auch insofern schließt sich der Kreis – unmittelbar nach Beendigung des Rechtsweges zur Haftfrage in Hungerstreik treten und bin dann nach spätestens drei Wochen erfahrungsgemäß nicht mehr ansprechbar.

Dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe, wisst Ihr. Aber wenn Ihr die Argumentation nicht als Freunde mit Emotionen, sondern als kritische Menschen mit Sorge um diese Gesellschaft seht, müsst Ihr meine Entscheidung nachvollziehen können.

Ich hoffe das jedenfalls sehr. Da es eine Zwangsernährung zum Glück nicht mehr gibt, werde ich danach in Ruhe sterben. Dieses Sterben bekommt nur dann noch einen positiven Sinn für die Menschenrechte, wenn Ihr alle dafür sorgt, dass die von mir hier dargestellten Zusammenhänge sichtbar werden.

Meine Liebe gehört meiner Frau, meinen Kindern und Euch allen, die ihr mir nah ward und soviel geteilt habt.“ schrieb Michael Heise in einem bewegenden, öffentlichen Brief an die Bürger und Bürgerinnen Deutschlands.

3mnewswire.org

Eingeständniss – Was aus mir geworden ist

DirkGrund

Ich dachte wirklich ich bin „Normal“ und brauche keine Therapie.In den letzten Wochen aber muss ich zugestehen das ich mich Verändert habe und wie ich auch gestehen muss das ein oder andere mal daran gedacht habe „Den Weg den Detti gegangen ist , zu gehen.

Es wäre ein so leichtes gewesen einfach auf die Gleisen zu Laufen und binnen von Millisekunden einem beschissenen Leben ein Ende zu setzen.Aber das Ausführen,ist wieder eine andere Sache. Selbst dazu bin ich zu feige!Ich sehe aber einfach keinen Weg mehr , der es sich lohnen würde zu gehen.Was habe ich den heute schon außer ein paar sehr wichtige Freunde!Wenn ich Euch nicht gehabt hätte wäre Möglicherweise schon längst der Weg entschieden und zu Ende.

Das einzige was auf jeden Fall sicher ist , ist die Gewissheit das ich mal „Normal“ war.Was auch immer Normal also Norm ist.Ich war eigentlich nie ein Mensch der in eine Richtung geschwommen ist um sich der allgemeinen Masse anzupassen, um Möglichst nicht den schweren Weg auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft zu finden, so wie es leider zu viele tun.Sie gehen den Einfachen Weg um Möglichst nicht aufzufallen und wie Maschinen gehorchen.Auch mein sehr Ausgeprägtes Gerechtigkeitsdenken , lenkt meinen Weg den ich Zielstrebig verfolgen würde.Aber die Arbeitslosigkeit, die Ohnmacht trotz Wissen um Rechtsgrundlagen , gedemütigt , drangsaliert und Zerstört zu werden , hat mich wie ich jetzt langsam aber sicher zu bemerken scheine , mehr wie Verändert!

Ich erkenne mich manchmal selbst nicht mehr, und bin nur noch geprägt dem Unrecht das in diesem Scheiß Staat geschehen kann, aufzusaugen , zu verarbeiten und aber letzten endlich ,nur immer mehr dazu beitrage , wenn auch teilweise Unbewusst , mein Weltbild, meine Vorstellungen vom Leben und vor allem das Seelenleben ins Ungleichgewicht zu stürzen.Es ist noch nicht einmal vergleichbar mit einer Achterbahn, den die Achterbahn geht Hoch und Runter , ich allerdings bin die ganze Zeit oben und kann nicht mehr runter!

Ich lebe glaube ich manchmal in einer Art Surrealen Welt die ich mir selbst aufbaue , um Ereignisse zu verarbeiten.Auf der einen Seite der Unermüdliche Kampf gegen ein System das nicht Klein zu kriegen ist, aber man es doch versucht.Und auf der anderen Seite ein Leben das es im Herkömmlichen Sinne nicht mehr Lohnt an dieser Gesellschaft Lebend teilnehmen zu wollen.Was habe ich den ?

Eine Kunden Nr. von einer unfähigen und Willkürlich handelten , Lügenden ,Privaten Gesellschaft
Eine verlorene Liebe mehr
Keine eigene Wohnung
Einen Gesundheitszustand der zu wünschen übrig lässt
Seit den letzten Wochen , Weinanfälle und ein Leerer Blick

Das einzige was mir Möglicherweise den Weg von Detti zu gehen erschwert,sind ein paar Freunde die man an der Hand abzählen kann , aber mir Überaus Wichtig sind!Ich Danke Euch an dieser Stelle nochmals.

Ich Danke Dir Petra , das Du immer da bist wenn man Dich braucht.Und dafür das Du mich fast besser kennst wie ich mich selbst.

Ich Danke Dir Mario , den Du bist ein vom Sternzeichen Fische mir gleichgesinnt und handelst wie ich und Dir Danke ich dafür das Du den ganzen Stress mitmachst und doch immer Freundlich und Nett reagierst.

Ich Danke Dir Peter , für Deine sehr Lesenswerten Artikel und der Tatsache das Du immer noch den Weg gehst um anderen Ihre Verklebten Augenlider zu öffnen.

Ich Danke Dir Francis , das Du trotz allem zu mir stehst auch wenn ich wie ich ja mittlerweile einsehen muss eine Therapie anstreben werde , bzw Will!

Und natürlich muss ich zu meiner Familie ein ganz Großes „Sorry“ sagen den diese hat in diesen 2 Jahren gelitten und ich habe es Ignoriert.

Sorry Schwester , es tut mir Leid das ich für Dich, Deinen Mann und Deine Süßen Kinder keine Zeit gehabt habe.Und auch dafür das ich nicht erkannt habe das es Dich sehr belastet hat.

Sorry Mutter , ich denke Du hast bei allem am meisten gelitten und hast trotzdem an mir festgehalten.Wenn ich dies Rückblickend verfolge , kann ich es nicht Glauben das Du mich noch immer als Deinen Sohn siehst.Es tut mir Leid das ich oft Aggressiv und Laut reagiert habe , obwohl Du es doch nur Gut mit mir meinst!Vielen Dank!

Und an alle Menschen da draußen noch eine einzige Bitte , seht auch Ihr in Euch und schaut ob es da etwas gibt was Euch belastet.Und solltet Ihr auch sehen das Hartz IV Euch belastet , zu wenig Rente oder Gesundheitsreform , dann um Gottes Willen und vor allem Euer Wille , steht auf , geschlossen und zeigt den arroganten Diäten Reformern das Ihr nicht Euer Leben , Eure Würde und Eure Menschenrechte beschneiden und treten lasst!

In diesem Sinne mfg Dirk

Von den Schwachen geliebt, von den Mächtigen gefürchtet – Michael Heise ein friedfertiger Reformer

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Von Andreas Klamm – Karlsruhe. 7. November 2007. Michael Heise, Querdenker, Autor, Herausgeber und Gründer des internationalen, sozialen Schreibdienstes für die Menschenwürde PER ASPERA, hat in 40 Jahren viel bewegt. Wahrlich nicht immer zur Freude von Machthabern, etwa Anstaltsleitungen von deutschen Justizvollzugsanstalten und amerikanischen Gefängnissen. Der Gefangene Michael Heise lehrte einigen Anstaltsleitungen von Gefängnissen das Fürchten, während er auf der anderen Seite gebrochene und der Menschenwürde beraubte, gefangene Menschen wieder aufrichtet und diesen nach Jahren von tiefer Trauer, Schmerz und Trübsal wieder Grund zur Freude und zum Jubeln schenkt.

Seit 14. Oktober 2007 befindet sich der Menschenrechtsaktivist aus nicht näher geklärten Gründen in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Karlsruhe.

Dem Autor und couragierten Mann gelingt es dennoch konstruktive Gespräche mit den Mächtigen zu führen, denn er achtet den Menschen und wahrt die Menschenwürde, während er den vom „vom System her falschen Strafvollzug“ scharf kritisiert und aktiv zu Teilreformen des deutschen Strafvollzuges bereits in der Vergangenheit beigetragen hat.

Von einigen Menschen, welche an der Spitze der Macht stehen, wird Michael Heise nicht nur gefürchtet, sondern zeitweise im Stillen auch für seinen couragierten Einsatz für die Menschenwürde sehr geschätzt und bewundert. Nur wenige Menschen aus den Reihen der Mächtigen bekennen ihre Bewunderung und Anerkennung für einen außergewöhnlich engagierten Menschen öffentlich und frei.

Das führt manchmal auch zur Frage, wer bei näherer Betrachtung in der Wahrheit sich in der Rolle sich eines Gefangenen befindet. Während Michael Heise früher noch die Kraft schöpfen konnte, aus dem Gefängnis heraus, außen hin als Gefangener, doch von innen heraus als wahrlich freier Mensch, immer mit friedlichen Mitteln für gerechtere Bedingungen, Gerechtigkeit und Menschenwürde für Gefangene und Aufseher zu arbeiten, sind einige der Menschen in einem „vom System her falschen Strafvollzug“, als Aufseher und Anstaltsleiter so sehr gefangen sind, dass einige dieser Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich nur wagen im Verborgenen die Bewunderung und Achtung für den Mann mit Courage zu bekennen.

Michael Heise, der Menschenrechtsaktivist ist ebenso ein begnadeter Vermittler, Redner, Fürsprecher und Motivator. Ihm gelang und gelingt es auch heute in Kummer und Lethargie versunkene Menschen in der Stadt in Freiheit oder in der Gefangenschaft in der Justizvollzugsanstalt wieder mit Leben zu erfüllen und zum aktiven Handeln zu bewegen. Die Gaben und Talente des Mannes sind von kaum schätzbaren Wert für viele Menschen, ungeachtet dessen ob gefangen oder frei. Doch der Menschenrechts-Aktivist handelt nicht aus dem Motiv des Geldes wegen, sondern engagiert sich auch ohne den gebührenden Dank und den Lohn zu erhalten, für Gerechtigkeit und Menschenwürde, die er jedem Menschen zugesteht und wahrt. Müssten alle Dienste und Arbeit des Mannes bezahlt werden, die er ohne Bezahlung leistete, würde Michael Heise die Justizvollzugsanstalt Karlsruhe heute oder morgen sicher als reicher Mann verlassen.

Die Stadt Speyer am Rhein kann dankbar sein, einen solchen Mann mit Zivil-Courage, dem mit allem Respekt und Menschenwürde zu begegnen ist, ihren Bürger nennen zu dürfen und jede Justizvollzugsanstalt, seit 14. Oktober 2007, die Justizvollzugsanstalt Karlsruhe sollte dankbar sein, Michael Heise, einen Gast nennen zu dürfen, wenn auch jetzt, so bleibt zu hoffen, nur von sehr kurzer Dauer, weil der Menschenrecht-Aktivist am Herzen erkrankt ist und in Speyer auf ihn Ehefrau und Kinder warten, die ihn jetzt dringender brauchen. Die Erfahrungen, die Michael Heise in mehr als 40 Jahren sammeln konnte und musste, können vielen Menschen nützlich sein, in der Stadt und im Strafvollzug. Er weiss wo der Schuh drückt und er hat kostengünstige und gute Konzepte, die zu echten Verbesserungen im Strafvollzug in Deutschland mit geringem Aufwand etabliert werden können, sofern politische Entscheidungsträger die Freiheit erlangen, den Weg für gute Ideen und Konzepte frei zu machen. Wer weiss, vielleicht wird der friedfertige Reformer in seinen alten Tagen eines Tages noch Berater der Justiz und von Politik und kann zu einer weiteren Änderung des Strafvollzugs beitragen, die einer Resozialisierung und Integration von Menschen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, hilfreich und damit für die Gesamtheit aller Menschen und der Gesellschaft in Deutschland eine große Bereicherung sein können.

In einer Pressemitteilung des TRIGA-Verlages in Gelnhausen zu einem von neun Büchern „Wege nach Georgia„, in der auch ein Teil der Biographie von Michael Heise beschrieben ist, wird mitgeteilt:

„In der Rechtsliteratur gilt er als der höchstverurteilte Bagatelltäter der Bundesrepublik Deutschland. Sein Fall wird ein Beispiel dafür, wie Justiz nicht arbeiten sollte.

Was ihm in den Gefängnissen widerfährt, spricht den Menschenrechten Hohn. Jetzt gibt eine brillant geschriebene, von der ersten bis zur letzten Seite packende Biographie erstmals einen umfassenden Überblick über sein Leben, seine Arbeit, seinen gewaltfreien Widerstand gegen einen „Strafvollzug, der vom System her falsch ist“, und seinen unermüdlichen Kampf für die Respektierung der Würde aller Menschen

Michael Heise wurde erstmals inhaftiert 1970 und ist der Inbegriff des versöhnten Widerspruchs.

In der Asozialität seiner Gefängniszelle entwickelt sich sein Sinn für soziale Gerechtigkeit und sein politisches Bewusstsein. Ohne akademische Abschlüsse wird er zu einem von den Medien viel beachteten, von den Justizbehörden gefürchteten Anwalt der Gefangenen, der sich auch nicht scheut, offen über die Beziehungen des Strafvollzugs zum Faschismus zu schreiben und zu reden.

Heises Biographie ist kein Buch zum Wegschauen, so wie er selbst nie wegschauen konnte, wenn Menschen Unrecht geschah. Keine der üblichen Gewaltmaßnahmen wie Arrest, unzählige Verlegungen mit monatelangen Aufenthalten in Gefangenentransportern, schärfste Briefkontrolle hält ihn davon ab, das zu tun, was die Vertreter der Vollzugsanstalten am meisten fürchten: Öffentlichkeit zu gewinnen.

Frei statt der Obrigkeit unterworfen

Wohin auch immer Heise verlegt wird, überall mobilisiert er ein Solidaritätsgefühl unter den Gefangenen und erarbeitet Forderungen wie die nach einer angemessenen Bezahlung der Gefangenenarbeit, vertretbaren Lockerungen, einer Gefangenenzeitung und Gefangenenmitverantwortung, Anschluss an die Sozialversicherungen und Beseitigung der „Rollkommandos“, die Anfang der siebziger Jahre im noch nicht gesetzlich geregelten Strafvollzug durch Gummiknüppel und Tritte genagelter Stiefelpaare mit unbequemen Gefangenen abzurechnen pflegten.

Heises obrigkeitsunabhängiger Geist ist in den Institutionen des Rechts verhasster als ein sprengstoffbehängter Fanatiker.

Der Anstaltsleiter im Zuchthaus Butzbach hält ihn „für den gefährlichsten Mann, der im Strafvollzug je untergebracht worden ist.“

Heise und die Medien

„Heise schreibt weiter, Zeitungsartikel, Bücher, juristische Korrespondenz, steht im Briefwechsel mit Denkern wie Ernst Bloch und dem damals ebenfalls inhaftierten Apartheitsbekämpfer Nelson Mandela. Bis letzterer mit der Begründung, er gefährde Sicherheit und Ordnung, von der Anstaltsleitung unterbunden wird.

Heise legt Klage beim Oberlandesgericht ein und wird abgewiesen: Der Briefwechsel mit Mandela, einem marxistisch leninistischen Umstürzler und rechtskräftig verurteilen Mörder, der keinerlei Reue zeige, sei der Resozialisierung des Strafgefangenen Heise abträglich und daher nicht zu dulden.

Zwei Jahrzehnte später wird Nelson Mandela, Nobelpreisträger und Staatspräsident, als Staatsgast in Bonn mit einer rühmlichen Laudatio begrüßt…

Heise hält es nicht in Deutschland. Kurz vor seiner Zweidrittel-Entlassung flieht er, zusammen mit der stellvertretenden Anstaltsleiterin, nach Amerika, ins Land der ungeahnten Möglichkeiten.

Hier findet er nach einer abenteuerlichen Odysee seine Heimat in der spirituellen Welt der Hopi-Indianer.

Für Heise kein Anlass zum Rückzug ins esoterische Kämmerlein, sondern vielmehr Schlüssel, um zu neuen Räumen aufzubrechen und einzuladen zu ganz neuen Erfahrungen, Begegnungen und Möglichkeiten.

Gut ist ein Buch, das den Leser verändert. Heises Biographie ist ein gutes Buch.“

Sein Buch „Wege nach Georgia“ und die Biographie sind erschienen im TRIGA-Verlag, Gelnhausen, Deutsche Bibliothek – CIP Einheitsaufnahme

Heise, Michael / Lloyd-Jones, Andrea:
Wege nach Georgia: Michael Heise / Andrea Lloyd-Jones . –
Gelnhausen: TRIGA\Verlag, 1999
ISBN 3-89774-034-6 (Hardcover)
ISBN 3-89774-033-8 (Pb)
1. Auflage 1999
TRIGA\Verlag
Herzbachweg2, D 63571 Gelnhausen

Co-Autorin ist Andrea Llyod-Jones, geboren 1953, die auch als Sozialpädagogin arbeitet.

Quelle: www.trigaverlag.de
Informationen zum TRIGA\Verlag: http://www.triga-der-verlag.de

Beitrag aus der Sonder-Publikation „Die Menschenrechts-Reporter – Freiheit für Michael Heise“
www.regionalhilfe.de/freemichaelheise

Ein couragierter Helfer braucht unsere Hilfe

peraspera

Karlsruhe. 7. November 2007. – Der Beginn dieser Geschichte und Medien-Dokumentation reicht in das Jahr 1968 zurück. Michael Heise ist seit rund vier Jahrzehnten ein couragierter Helfer aus Überzeugung. Im Oktober ist der Helfer selbst in schwere Not geraten und braucht jetzt dringend die Hilfe anderer Menschen.

Der Autor von neun Büchern, Herausgeber der Zeitschrift „Das Megaphon“ und des Nachrichten-Briefes „PER ASPERA“ gründete im Jahr 1968 den internationalen, sozialen Schreibdienst PER ASPERA . Für den couragierten Einsatz für die Menschenwürde und Menschenrechte erhielt Michael Heise ein Aufenthaltsverbot in den USA.

Michael Heise, heute 66 Jahre, arm, krank, engagiert und couragiert hat trotz schwerer Krankheit, einer Herzerkrankung und Diabetes mellitus seine engagierte und couragierte Arbeit für die Menschenwürde und Menschenrechte bis in das Jahr 2007 fortgesetzt. Im Jahr 2008 wird der internationale, soziale Schreibdienst PER ASPERA 40 Jahre. Der Gründer des Dienstes ist Mitglied bei Amnesty international (http://www.amnesty.de . Die Internet-Präsentation des Menschenwürde-Aktivisten und Gründer von PER ASPERA ist bei http://www.peraspera-international.de/index2.html erreichbar.

Der Kämpfer für die Menschenwürde setzt sein Wirken fort, in Freiheit und auch hinter Gittern, wenn es sein muss.

Der Autor Michael Heise, 1941 in Darmstadt geboren, ist auch Maler, Unternehmer, Querdenker, Rebell, Kämpfer für Gerechtigkeit, Insasse von Gefängnissen, Flüchtender, Ehemann, Vater, Geschäftsmann, Presse- und PR-Jongleur, Intelektueller, Esoteriker und Künstler.

All dies in einer Person zu sein, ist ein schier unfaßbares Lebenskunststück. Aber ein gelungenes.

Seine behinderte Ehefrau Anke und Tochter Denise brauchen dringend ihren geliebten Ehemann und Vater. Vor wenigen Wochen wurde Michael Heise in der Dom- und Kaiserstadt Speyer am Rhein in den Elternbeirat der Schule seiner Tochter gewählt.

Michael Heise ist 66 Jahre, an einer Herzerkrankung und Diabetes mellitus erkrankt, vielfacher Familien-Vater und liebender, lebensfreudiger Ehemann, der Verantwortung für schwache Menschen übernimmt und mit Würde trägt.

Er half vielen Menschen Hoffnung, Freiheit und die Menschenwürde wieder zu erlangen. Am 14. Oktober 2007 wurde er in Deutschland verhaftet. Jetzt braucht ein engagierter und couragierter Helfer für arme, unterdrückte und gefangene Menschen unsere Hilfe.

Andreas Klamm

Beitrag aus der Sonder-Publikation „Die Menschenrechts-Reporter – Freiheit für Michael Heise“ bei regionalhilfe.de/freemichaelheise
und zu lesen bei : GFA Ludwigshafen
GFA Ludwigshafen Forum

Wir bitten um Hilfe – Michael Heise von Menschenrechtsorganisation Per Aspera in U- Haft

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An alle, wichtige Mitteilung!Michael Heise ,Gründer von der Menschenrechtsorganisation PER ASPERA, befindet sich seit 14.September.2007 in U-Haft!Er bitte um unsere Hilfe.Zeigt Euch Solidarisch für einen Menschen der sich sein ganzes Leben lang für andere Eingesetzt hat!Wir haben diesen bei vielen Aktionen persönlich kennengelernt.Er ist uns als Kämpfer für Menschenrechte bekannt, besonders aktiv hat er sich in Speyer für das Hartz-IV-Opfer, Andre Kirsch eingesetzt. Er hat einen Brief an uns leiten lassen, mit der Bitte, alle zu informieren zu helfen und Aufmerksamkeit auf seinen Fall zu lenken.

Ich bitte jeden um Unterstützung diesen zu veröffentlichen und verbreiten.Ich bitte ebenso um Mithilfe Ihn da rauszuholen.Wie einige wissen ist er nicht der Jüngste und gesundheitlich nicht auf der höhe.Ich denke gemeinsam müssten sollten wir eine Haftverschonung erreichen können.

Korrespondenzadresse des Inhaftierten Gründers und Leiters von PER ASPERA:

Michael Heise, Riefstahlstr. 9, JVA Karlsruhe, 76133 Karlsruhe

1933 wurde mein Großvater, der Reichbahnoberinspektor Ernst Niehus, im Hinblick auf den „Führer“,bereits zitiert mit dem Satz: „Solche Verrückte und 1000jährige Reiche gibt es immer. Schlimmer als die sind die Systemüberleber.“ Er meinte hauptsächlich Richter und Lehrer, die unangefochten durch das Kaiserreich, die Arbeiterrevolution, die Weimarer Republik direkt in das tausendjährige Reich marschierten, ohne je ihre Einstellung, ihre Handlungen, ihre menschenverachtenden Überzeugungen und Dünkel zu ändern. Ohne je ihre Einteilung der Menschen in Kasten, in oben und unten, je einer Überprüfung zu unterziehen. Die nie sich selbst hinterfragten, nie Selbszweifel hatten, sich immer bequem und ohne den Hauch von Verantwortung hinter dem jeweiligen System versteckten. Mein Großvater hatte das Glück, noch im Jahr der Machtübernahme zu sterben.

Weniger Glück hatte der Großvater meiner verstorbenen Frau. Er verteilte verbotene Flugblätter für die sozialdemokratische Partei, wurde wegen Volksverhetzung und Wehrkraftzersetzung verurteilt, nach Dachau verbracht, wo er 1945 verstarb.Der Richter, der das Urteil gesprochen hatte, war noch aktiver Landgerichtsrichter bis 1954. Mehr als zwei Jahrzehnte bezog er noch eine satte Pension. Während der aktiven Jahre war er auch noch in der Richterfortbildung tätig.

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Weder in der späteren BRD noch in der DDR gab es Juristen oder Lehrer, die nicht vom Faschismus geprägt waren.Im juristischen Bereich wurden die Gesetzbücher sprachlich entnazifiziert, personell war jedoch, weder in den Gerichten noch in den Hochschulen, noch in den Schulen eine Alternative vorhanden. Ernst Niehus hatte recht, wieder waren die Juristen, wie bereits 1920 von Tucholsky beschrieben, die Systemüberleber.Wie mit dem zusammengebrochenen Deutschland umzugehen war, war nur zwischen 1945 und 1948 ein Problem. In den Schulen dadurch gelöst, dass der Geschichtsunterricht 1906 endete. Für Gerichte und Universitäten gab es keine Lösung, zumal die Sowjetunion zum neuen Feind wurde und man dringend die alten Nazis brauchte. So konnte eine durchweg braune Justiz weiterarbeiten, völlig unbelästigt.
Es verwunderte deshalb kaum, dass ein Nazirichter, der noch wenige Tage vor der Kapitulation persönlich für die Exekution eines Deserteurs sorgte, Herr Filbinger, Ministerpräsident des wohlhabendsten Bundeslandes der BRD werden konnte und nie ins Gefängnis ging, für seine Morde in der Richterrobe.

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Dieser Ausflug in die Geschichte ist notwendig, um die Situation der heutigen Justiz zu verstehen. Ungeachtet der liberalen Verfassung der BRD, ungeachtet des neuen Instruments, des Bundesverfassungsgerichtes, war der Körper, die Staatsanwaltschaften und die Gerichte in ihrer geistigen Strukturierung nie in Frage gestellt. Einzig die RAF thematisierte diesen Hintergrund, jedoch mit Mitteln, die sich selbst widerlegten. Vielmehr ist der RAF aus heutiger Sicht (was aber schon die Argumentation von PER ASPERA in den 70er war) verantwortlich, den in den 70ern aufkommenden intellektuellenFrühling in Gesetzgebung und an den Hochschulen (immerhin entstand das – nach 100 Jahren!! -dringend nötige Strafvollzugsgesetz (StVollzG) in die dunklen Abgründe ungebremster staatlicher Willkür und Gewalt zurückgetrieben zu haben.

Am Beispiel des StVollzG ist das deutlich abzulesen.
2/3 des Gesetzes wurden aus angeblichen Finanzgründen nie in Kraft gesetzt, der Rest wurde mit „Verwaltungsvorschriften“ versehen, die die Intention des Gesetzgebers in vielen Fällen in das genaue Gegenteil verkehren.

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Zur Gründung von PER ASPERA

dass ich mich nicht 13 Jahre vorher vor seinem Tisch begeben hätte, dann wäre ich ohne Probleme an Prägend war für mich u.a. das Jahr 1958, als ich aus der neuen deutschen Bundeswehr flüchtete, und mich weigerte, dort den Dienst mit der Waffe zu versehen. Die Bundeswehr hatte noch keine Arrestzellen, also verschimmelte ich in einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses in Hamburg (Santa Fu), bis der ehrenwerte Richter sich die Zeit nahm. Besonders wurde mir verübelt, dass ich selbst bei Besuchen des Batallionskommandeurs mich weigerte, in die Bundeswehr zurückzukehren. Der 72jährige Richter (Richtermangel) schrie mich mit dem Eröffnungshinweis an, dass er bedauere, die Wand gestellt worden … So waren es, zu seinem Bedauern, „nur“ 8 Monate. (Ohne Bewährung, die nur, wenn ich für „mein Vaterland endlich meine Pflicht tun würde“…)

Dies war die Grundlage meiner lebenslangen politischen Betätigung.

1965, verheiratet und Vater von 3 Kindern, ging meine Firma in Konkurs. Daraus entwickelten sich 5 Jahre (!) endlose Gerichtsverfahren vor dem Landgericht.

Die dabei gemachten Erfahrungen, Frustrationen über meine Möglichkeiten in der 1963 gegründeten Bewegung „amnesty international“, Enttäuschung über die Instrumentalisierung der Humanistischen Union, gründete ich die eigenständige Menschenrechtsorganisation PER ASPERA im Januar 1968. PER ASPERA besteht in Kürze, im Januar 2008 also 40 Jahre. Die Schwerpunkte lagen und liegen in der Gefangenenbetreuung, der Hilfe für Asylbewerber in Not, dem Schutz von Minderheiten, und insbesondere ist die Funktion von PER ASPERA sich als Puffer zwischen schwache und getretene Menschen und die Willkür der staatlichen Maschinerie, gleich ob Justiz oder Verwaltungen anderer Art, zu drängen.

PER ASPERA arbeitet heute nicht nur in ganz Deutschland, mit ausschließlich ehrenamtlichen, nichtbezahlten Mitarbeitern, sondern auch mit Niederlassungen in Asien und Nordamerika. Teilweise arbeiten diese völlig autonom.

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Persönliche Situation

Meine juristischen, menschlichen und publizistischen Erfolge sollen hier nicht dargestellt werden.Nur soviel dazu: Ich wurde in 40 Jahren, nicht zuletzt durch meine Publikationen (9 Bücher, Magazin DAS MEGAPHON, Newsletter PER ASPERA), Kunstausstellungen zum Faschismus in der Justiz, durch viele erfolgreich betreute Wiederaufnahmen, Revisionen, Dienstaufsichts- und Amtsenthebungsverfahren zum bestgehassten und meistverfolgten Mann in Deutschland. Man bemüht sich pausenlos, mit immer neuen Verfahren (wobei kein Vorwurf zu absurd, klein oder lächerlich ist). In immer größerer Zahl, mich in jedem Falle mundtot zu machen, oder zumindest durch Kriminalisierung unglaubwürdig zu machen.

Hierbei ist immer Dreh- und Angelpunkt, dass ich immer mittellos bin und großen Hilfsaufwand betreibe, bis zur materiellen Selbstaufgabe. Eine verspätet gezahlte Telefonrechnung macht mich zum „Betrüger“, der das Telefon benutzte, obwohl er es nicht bezahlen konnte… Einen Monat nicht die Miete zahlen zu können, macht mich zum „Mietnomaden“ usw. usw.

1995 verstarb meine Frau. 1998 kehrte ich aus den USA zurück. Auch dort hat mir die Arbeit von PER ASPERA Landesverbot eingetragen. Im Jahre 2003 lernte ich eine Frau kennen, die geistig behindert, gemeinsam mit ihrer Tochter, in einem Haus eingesperrt war, unter absolut grauenhaften Umständen. Sie war gemeinsam mit dem Kind (das nie andere Kinder zum Spielen hatte) in eine WG mit psychisch kranken Menschen, mit
schweren Depressionen und Suizidversuchen eingesperrt. Unter den 40 Personen alleine in dieser winzigen WG war sie der von allen getretene, wehrlose Prügelknabe.

Als ich mich für sie und das Kind einsetzte, insbesondere das Jugendamt fragte, wie man in eine solche Gruppe ein ursprünglich einjähriges Kind einweisen konnte, erhielt ich Hausverbot. Ein Richter bestätigte, dass ich nur als Verwandter ersten Grades mich um die Frau und das Kind kümmern dürfe. Daraufhin beschlossen wir zu heiraten. Abenteuerlich auch hier, das Standesamt Karlsruhe verweigerte die Trauung und wir mussten heimlich in die Pfalz reisen, um heiraten zu können. Gerichtlich erreichten wir dann, dass die Institution auch das Kind herausgeben musste, was schließlich 2003 gelang. Jahrelange Therapien haben das (zu Beginn fast autistische) Kind zu einem fröhlichen Menschen heranwachsen lassen und meine Frau Anke hat Dinge gelernt, die man ihr vor 5 Jahren noch als völlig unmöglich abgesprochen hat.

Was ihr widerfahren ist, ist ein Verbrechen, dass – trotz Anzeigen und
begonnener Prozesse (nicht zuletzt wegen der Beteiligung der Karlsruher Justiz) noch ungesühnt ist.

Zugleich wusste ich, dass das Herauslösen aus dem Heim auch meine Verpflichtung ergab, langfristig für eine materielle Sicherung meiner Frau und unserer Tochter zu sorgen. Mein Einkommen aus meiner Malerei und den Publikationen würde uns zwar ernähren, würde aber unmittelbar mit meinem Tode enden. Da der Altersunterschied zwischen uns fast 30 Jahre betrug, ich bereits über 60 war, Denise erst 7 wurde, musste ich etwas tun.

Zeitungsinserate Investoren für 100.000 Euro gesucht und gefunden, überwiegend in Portionen von Durch das Angebot eines Freundes hörte ich von einer höchst interessanten Geschäftsidee in Paraguay und sah eine Möglichkeit, hier sowohl für die bettelarme Bevölkerung des Landes etwas zu tun, als auch das Versorgungsproblem der Familie in einigen Jahren sicher zu stellen. Hauptprodukte waren pharmazeutische Produkte, Fleisch und handwerkliche Fertigung aus Leder und Holz. Da ich keinerlei Geld hatte, wurde, nach einem Besuch in Paraguay und entsprechender Vertragsabschlüsse dort, ein Finanzplan inklusive realistischer Gewinnaussichten erstellt. Es wurden über 10.000 Euro. Niemand wurde Sicherheit vorgegaukelt, jeder wusste, dass es (Produktpreise 1/20 vom hiesigen Preis) für uns alle eine Riesenchance war, aber auch Neuland war, es gab weder ein Vorgeschäft noch etwa Bilanzen. Es gab nur eine Idee, in die investiert wurde. Ich selbst, 20 Stunden Arbeit und zahllose Auslandreisen, die Mitarbeiter viel Zeit, die Investoren Geld. Alle in der gleichen guten Hoffnung auf Gewinne.

Im Februar des Folgejahres, bestätigt zunächst im April 2004, beschlagnahmte die Firma Pfizer von uns gekaufte Produkte mit der Behauptung, darauf ein Patent zu besitzen. Alle Arbeit bis dahin wurde gestoppt, bereits geschlossene Vertriebsverträge mussten aufgelöst werden. Im Juni 2005 gestand die Firma Pfizer ein, die sogenannte „Ländergrenzbeschlagnahme“ zu Unrecht verfügt zu haben. Ein Schadenersatzprozess, der aus dieser Rücknahme resultiert, läuft noch immer. Das Geld der Investoren, die eigene unermessliche Arbeit, die Arbeit der Mitarbeiter in Paraguay, die Hoffnungen von tausenden armen Rancheros, all das war nun, ohne Mittel verloren.

Die verlorenen Investitionen waren ein gefundenes Fressen für die Justiz. Immer wenn ein den Schaden begrenzendes Geschäft abgeschlossen werden sollte, wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die Investoren wurden immer wieder neu bearbeitet, über mich und die Vorgeschichte belogen, bis sie ihre ursprüngliche, wahrheitsgemäße Aussage zurücknahmen und erklärten, sie würden sich betrogen fühlen. In manchen Fällen bedurfte es dreimaligen „Nachsetzens“ eines völlig gewissenlosen Kriminalbeamten, bis die Aussage so gemacht war, wie sie ihm zu passen schien. In anderen Fällen reichte aber auch das Nachsetzen der Staatsanwälte selbst nicht aus, die Investoren dazu zu bringen, zu behaupten, ich hätte etwas gesagt, was nicht der Wahrheit entsprach.

Seit 2 1/2 Jahren lief dieses Verfahren. Zu meiner Kenntnis. Ich habe mich nicht darum gekümmert,weil ich letztendlich beweisen kann, dass ich

1. nie einem Investor etwas Falsches gesagt habe
2. ich keinen Cent des Investments für mich persönlich verbraucht habe.

Im Gegenteil: Am 14.Oktober.2007 um 10.30 Uhr hatte ich mit einem Kunden aus Kasachstan ein Treffen vereinbart. Er war am Abschluss der Vermittlung eines Geschäftes mit den Quellen unserer Firma interessiert, dass einen Reingewinn von 400.000 Euro abgeworfen hätte, von dem uns nach Abzug der Steuern ca. 160.000 Euro zugefallen wären. Das alleine hätte bereits genügt, um alle Investitionen inkl. 11% Zinsen abzulösen. Für die Investitionen und die Gewinnausschüttung war übrigens ein Zeitraum von 5 Jahren vereinbart, alle Investitionen laufen also mindestens bis 2010. Die Firma existiert weiter, hat alle Steuern bezahlt und ist durchaus noch immer in der Lage, alle Investitionen einst aus realem Einkommen abzudecken.

Eine Stunde vor dem Treffen mit dem Kunden aus Kasachstan wurde ich wegen „Fluchtgefahr“ verhaftet.Ungeachtet der Tatsache, dass ich weder Reiseverbot hatte, noch das Verfahren etwa neu war (sondern mir seit 2 1/2 Jahren in allen Details bekannt) und ich bereits bei 9 Auslandsflügen ordnungsgemäß zurückgekehrt war. Aktuell war weder eine Reise geplant noch im Vorbereitung. Es gab kein Ticket, kein Geld für Reisen. Zwei Tage vorher ließ ich mich neu als Vorsitzenden des Schulelternbeirats von Denise‘ Schule wählen. Denise hatte mit meinem hartnäckigen Einsatz eine neue Therapie begonnen, die über mehrere Jahre dauern sollte.
Dennoch würde, wieder ohne den geringsten Beweis, behauptet, ich wolle mich nach Paraguay absetzen und meine Familie nachkommen lassen.Zum 2. Mal wurde vorsätzlich ein Geschäft torpediert, dass den Investoren ihr Geld zurückgegeben hätte – mit einem satten Gewinn.

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Was folgert aus alledem?

Bisher ist die Haftprüfung vom Amtsgericht abgelehnt worden.
Eine weitere Haftprüfung vom Landgericht, das nun zuständig gemacht wurde (um mir eine Instanz zu nehmen und mich dem auf Fakten achtenden OLG zu entziehen), wurde ebenfalls vorgetragen und durchgeführt.

Entscheidung: Erneute Ablehnung wegen Fluchtgefahr, ohne den geringsten Beweis anzutreten, dass ich eine Flucht vorbereitet hätte (warum sollte ich?)

Dagegen läuft die Beschwerde zu einer anderen Kammer des Landgerichtes.
Gegen die dort zu erwartende Ablehnung wird sodann die sogenannte „weitere Beschwerde“ zum OLG Karlsruhe eingelegt. Sollte auch dort eine Ablehnung erfolgen, werde ich das Bundesverfassungsgericht anrufen. Die Vorprüfung der Annahme geht relativ (in Haftsachen) rasch, 3-4 Wochen max. Groß sind die Aussichten beim BVerfG nicht, weil das Gericht zur Untersuchungshaft immer nur sporadisch und ungern Entscheidungen trifft, die letzte ist erst gut zwei Jahre her. Kommt das Gericht mit der illegalen Haftbegründung einer frei erfundenen Fluchtgefahr durch, dann ist damit auch automatisch eine Verurteilung verbunden. Das Gericht muss ja (es würde sich um die gleichen Richter handeln) seine vorgefasste, durch Inhaftierung zementierte Handlung rechtfertigen. Das heißt, ungeachtet der Prozessergebnisse wird der „Glaube“ des Gerichtes an die Stelle von Fakten treten und eine Verurteilung erfolgen.

Damit aber schließt sich mein Lebenskreislauf. Dass dabei meine Frau, das Kind und die Investoren auf der Strecke bleiben, ist diesen Leuten völlig egal.

Fest steht jedenfalls, dass ich schon aus gesundheitlichen Gründen diese Vergeltung der Justiz nicht durchstehen kann und will. Das heißt: Mein Leben geht im Gefängnis zu ende.

Meine Bitte an Euch:

Ich bitte Euch alle, alle denen ich in den Jahren und Jahrzehnten geholfen habe, um Unterstützung.Unterstützung einerseits von Anke und Denise, die künftig buchstäblich zu verhungern drohen.

Andererseits aber auch von diesem Anliegen von PER ASPERA: Was mir widerfährt, die Hinrichtung ohne den geringsten faktischen Beweis, die Inhaftierung ohne Haftgrund, kann jedem Bürger der Republik widerfahren. Die irregeleiteten Inhaber der Macht, die Systemüberleber, stehen nicht unter dem Gesetz, sondern darüber.

Eine Staatsanwaltschaft mit einem kooperierenden Gericht kann JEDEN Menschen ruinieren oder töten. Unglücklicherweise erfährt ein Mensch das erst, wenn er in Haft ist. Dann aber ist seine Glaubwürdigkeit für die Öffentlichkeit erloschen, oft zweifeln dann sogar Freunde. Man WILL schließlich an eine heile Justizwelt, an Begriffe wie „Gerechtigkeit“ glauben. Trennt das Gericht sich gedoch im Widerspruch zur Verfassung von den Vorschriften einer Beweisführung, ist man als Betroffener völlig ohnmächtig.

Ich bitte Euch daher, folgende Maßnahmen zu organisieren:

1. diese Erklärung auf unsere Website zu stellen
2. dem sozialen Netzwerk diese Erklärung zur Veröffentlichung zuzuleiten
3. Petra von Tacheles
4. Dirk Grund
5. Brigitte
6. Christiane Kohl von der Süddeutschen
7. dem gesamten Internetverteiler von PER ASPERA zuzuleiten.

Durch Protestbriefe an Bundestagsabgeordnete, Fraktionen, amnesty international in London auf die Entwicklung im deutschen Rechtssystem, die an meinem Fall dokumentiert werden soll, exemplarisch,aufmerksam zu machen.

Ich bitte Euch, Interviews mit mir zu beantragen und zu veröffentlichen, Demonstrationen zu organisieren,(Bannmeilenvorschriften um das Gerichtsviertel in Karlsruhe beachten) und insbesondere: Die e-mails und Webseiten von PER ASPERA weiter zu betreuen, die Menschen in Not nicht zu vergessen.

Anstatt mich von der Justiz langsam hinrichten zu lassen, in irgendwelchen Drecklöchern zu vegetieren, werde ich – auch insofern schließt sich der Kreis – unmittelbar nach Beendigung des Rechtswegeszur Haftfrage in Hungerstreik treten und bin dann nach spätestens drei Wochen erfahrungsgemäßnicht mehr ansprechbar.

Da es eine Zwangsernährung zum Glück nicht mehr gibt, werde ich danach
in Ruhe sterben. Dieses Sterben bekommt nur dann noch einen positiven Sinn für die Menschenrechte,wenn Ihr alle dafür sorgt, dass die von mir hier dargestellten Zusammenhänge sichtbar werden. Dies ist keine Strafsache wie jede andere, sondern eine kaum kaschierte Hinrichtung. Lasst nicht zu, dass diese ohne Aufsehen möglich ist. Ihr kennt ja meine Devise:

Wer wegschaut, ist immer mitschuldig.

Zum zeitlichen Ablauf:

Ich rechne für die Beschwerdeablehnung max. 2 Wochen.
Dann wieder 3-4 Wochen für die Beschwerdeablehnung der weiteren Beschwerde zum OLG.

Danach 3-4 Wochen für die Vorprüfung durch das Bundesverfassungsgericht. Das macht eine maximale Laufzeit von drei Monaten, bis Mitte Januar.

Unmittelbar am Tage der letzten Ablehnung dieses Haftprüfungsverfahrens würde ich in den Hungerstreik treten, sodass ich vermutlich ab Anfang Februar nicht mehr schreiben könnte.

Dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe, wisst Ihr. Aber wenn Ihr die Argumentation nicht als Freunde mit Emotionen, sondern als kritische Menschen
mit Sorge um diese Gesellschaft seht, müsst Ihr meine Entscheidung nachvollziehen können.

Ich hoffe das jedenfalls sehr.

Meine Liebe gehört meiner Frau, meinen Kindern und Euch allen, die ihr mir nah ward und soviel geteilt habt.

Euer Michael Heise
Im Oktober 2007