Hartz IV – Weg für soziale Gerechtigkeit

siegfriedkurtz_160Ein Hartz IV Betroffener geht zu Fuss nach Berlin – Am 23 März 2009 will Siegfried Kurtz zu Fuß von Hellenthal in Nordrhein Westfalen nach Berlin gehen, um für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen die unmenschlichen Gesetzgebungen von Hartz IV zu demonstrieren. Erfreulich ist auch die Tatsache das sich Ihm nun auch ein Weggefährte angeschlossen hat mit Namen – Peter Agricola .Nun gehen also schon zwei Menschen vereint den langen Weg nach Berlin.Und damit dies auch organisatorisch einwandfrei funktioniert , werden die beiden koordiniert von einer gemischten Arbeitsgruppe die mittlerweile eine Personenanzahl von 400 Mitgliedern erreicht hat.

Die Message ist klar – DER WEG IST DAS ZIEL !

Das die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird angesichts der vielen Arbeitslosen, der Schwierigkeiten bei den Renten- und Krankenkassen und angesichts der stets wachsenden Staatsverschuldung kann wohl keiner mehr ernsthaft bestreiten.

Das Jahr 2009 ist das Superwahljahr schlechthin und feiert zudem noch das 60 jährige bestehen des Grundgesetzes. Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz im geteilten und zerstörten Deutschland in Kraft, das Fundament für die Erfolgsgeschichte unseres Landes. Zentraler Bestandteil darin ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie ermöglichte das “Wirtschaftswunder” und den nachhaltigen Aufstieg Deutschlands zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt.

Wie sieht es heute aus mit Grundrechten , Witschaftslage und Aufstieg ?

Nicht gerade sehr gut , und unter anderem deswegen möchten Menschen wie Siegfried Kurtz und Peter Agricola auch liebevoll “Lotterchen“ oder “Flokati” genannt , den Weg nach Berlin laufen um dort eine Unterschriftensammlung sowie gemalte Bilder von Kindern im Bundestag abgeben.

Siegried Kurtz sagte in einem Interview auf der Internet Plattform gegen-hartz.de zu seinem Beweggrund für diese Aktion :

” Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der sich für die sozialen Belange in unserem Land interessiert. Seit einigen Monaten engagiere ich mich aktiv in mehreren Gruppen, die ebenfalls bei der Internetplattform “wer-kennt-wen” entstanden sind und sich alle mit sozialen Problemen beschäftigen.”

“Diese Gruppen bildeten dann einen Gruppenverbund und führten erste Aktionen für mehr soziale Gerechtigkeit durch. Unter anderem fand am ersten November ein Aktionstag in Wiesbaden statt, an welchem wir die Bürger über unsere Anliegen informierten. In diesem Gruppenverbund machten wir uns ständig neue Gedanken darüber, wie wir die Menschen informieren und mobilisieren können. So entstand irgendwann die Idee zum “Weg nach Berlin“. Ich möchte das Volk anspornen sich gegen die ungerechte Sozialpolitik in unserem Land zu erheben. “

Insgesamt beträgt die Strecke mehr als 630 km. Hier die geplanten Etappenziele :

1.Tag : 53925 Kall/Wallenthal (20,9 km)
2.Tag : 53879 Euskirchen (20,2km)
3.Tag : 50321 Brühl (20,9 km)
4.Tag : 50667 Köln (14,2km)
5.Tag : 51399 Burscheid ( 22,7km)
6.Tag : 42889 Lüttringhausen (22 km)
7.Tag : 58119 Hagen (27 km …. alternativ Gevelsberg)
8.Tag : 58239 Schwerte ( “nur” 13.9 km)
9.Tag : 58730 Ostbüren (17,9 km)
10.Tag : 59494 Soest (27km)
11.Tag : 59555 Lippstadt (22,8 km)
12.Tag : 33129 Delbrück (19 km)
13.Tag : 32832 Augustdorf (23,2km)
14.Tag : 32825 Cappel (21,5 km)
15.Tag : 31855 Reher (19,9km)
16.Tag : 31785 Hameln ( 13,1 km)
17.Tag : 31832 Springe ( 19,9km)
18.Tag : 31157 Sarstedt (23,9km)
19.Tag : 31249 Hohenhameln (16,7 km)
20.Tag : 31224 Peine (15 km)
21.Tag : 38527 Meine (25,3km)
22.Tag :38440 Wolfsburg (18km)
23.Tag: 39646 Weddendorf (19,4 km)
24.Tag: 39638 Solpke (22,1 km)
25.Tag: 39599 Uchtspringe (22,5 km)
26.Tag: 39579 Bellingen (20 km)
27.Tag: 39524 Wust (20,7 km)
28.Tag: 14712 Rathenow (17,6km)
29.Tag: 14715 Möthlow (24,5 km)
30.Tag: 14641 Nauen (16,7 km)
31.Tag: 14612 Falkensee (19,2km)
32.Tag: Berlin

Mir sagte Siegfried Kurtz nach telefonischer Rücksprache mit Ihm , das es Ihm nicht um seine Person geht , sondern vielmehr um die Aktion selbst , die zeigen soll das wenn man etwas ändern will , auch bereit sein muss dies auch Aktiv und Entschlossen umzusetzen !

Den Flyer im PDF Format :

weg_fuer_soziale_gerechtigkeit2

Die Unterstützer dieser Aktion finden sie unter der Adresse :

http://www.steuerschmiede-aktuell.de

Zur Unterschriftenliste geht es hier lang :

http://www.steuerschmiede-aktuell.de/45927.html

Die Route nach Berlin ist hier einsehbar :

www.aufnachberlin.de.ms

Die Gruppe auf dem Online Netzwerk WKW :

www.wer-kennt-wen.de/club/sgs7t95e

 

Ein Gedanke zu „Hartz IV – Weg für soziale Gerechtigkeit

  1. Stefan Wehmeier

    Sechs Gleichungen mit neun Unbekannten:

    (001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.

    (044) Jesus sagte: Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.

    (055) Jesus sagte: Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.

    (105) Jesus sagte: Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.

    (106) Jesus sagte: Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: „Berg, hebe dich hinweg!“, wird er verschwinden.

    (113) Seine Jünger sagten zu ihm: „Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?“ Jesus sagte: „Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: „Siehe hier oder siehe dort“, sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ ***

    Sinnvolle Lösung:

    Mutter = Summe aller Ersparnisse
    Hure = Finanzkapital
    Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
    Berg = Rentabilitätshürde
    Tod = Liquiditätsfalle
    Vater = Kreditangebot
    Sohn = Kreditnachfrage
    heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld
    Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung

    Selbst wenn wir uns nur auf die obigen sechs Gleichnisse aus dem Thomas-Evangelium beschränken – gibt es noch eine andere Möglichkeit, diese sinnvoll zu interpretieren? Und wie hoch ist die Restwahrscheinlichkeit für eine andere Interpretation, wenn 10, 20, 50, 100 Gleichnisse auf die gleiche Art einen Sinn ergeben?

    Wenn wir diese eine sinnvolle Interpretation als richtig ansehen, war der Prophet Jesus von Nazareth das größte Genie aller Zeiten, und er entdeckte tatsächlich die einzig denkbare Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft.

    Wäre Jesus dagegen nur der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die „heilige katholische Kirche“ machte, wüssten wir heute nicht einmal, dass es jemals einen Propheten dieses Namens gegeben hat! Denn die „Moral“ ist eine irrelevante Größe: solange es möglich ist, einen unverdienten Knappheitsgewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, weil eine fehlerhafte Geld- und Bodenordnung die Gesellschaft zwangsläufig in Zinsgewinner und Zinsverlierer unterteilt, wäre selbst dann, wenn alle Menschen grundehrlich und auch noch hyperintelligent wären, der nächste Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung – unvermeidlich. Andererseits: sind – durch eine konstruktive Geldumlaufsicherung und ein allgemeines Bodennutzungsrecht – leistungslose Kapitaleinkommen eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.

    Der Krieg konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    *** „Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.“

    Silvio Gesell, Herbst 1918, Vorwort zur 3. Auflage der NWO

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