PER ASPERA – WIR BRAUCHEN EURE HILFE – GEGEN DAS VERGESSEN

    Speyer/LudwigshafenPER ASPERA – Unabhängiger sozialer Schreibdienst zur Verteidigung der Menschenwürde,ins Leben gerufen von
    Sozialaktivist,Buchautor und ein wirklicher Kämpfer für Gerechtigkeit,Würde und Menschenrechten, Michael Heise ruft alle Menschen dazu auf sich erneut an einer

    Demonstration in Speyer zu beteiligen!
    Grund der Demonstration sind zum einen,die Stadt Speyer versucht die Erinnerung an die zumindest fahrlässige – wenn schon nicht vorsätzliche – Tötung des André Kirsch zu vernichten.Und zum anderen die gewaltsame Entfernung der Mahnmale und anderer Ungereimtheiten!
    GFA - Ludwigshafen - Speyer - Hungertot - Hartz IV
    Die Stadt Speyer folgt dem behördlichen Trend. Einige Behördenmitglieder in der GFA mbh und im Büro des Landrates haben einigen Journalisten gegenüber bereits auf Anfrage geantwortet: „Verhungert ? In Speyer ? Lächerlich. Ein böswilliges Märchen.“
    Hier in Speyer hat das bisher noch nicht so recht funktioniert, das Mahnmal lag direkt gegenüber einem der absoluten touristischen Highlights von Speyer: Der Gedächtniskirche.
    Besonders an Sonntagen überquerten ganze Busladungen von Menschen die Strasse hinüber zum Mahnmal und erfuhren, dass diese so freundliche Stadt, in aller Wohlhabenheit Menschen, die bedürftig und behindert sind, vorsätzlich verhungern läßt.
    Dass auch die Tafel nur versorgt, wer einen „Leistungsbescheid“ vorweisen kann. Also: Nur wer bereits etwas bekommt, bekommt etwas….
    Diese Besucher wurden – wie wir – selbstkritisch nachdenklich, über die eigene Lebensweise und die eigene Verantwortung für die Art, wie wir in einer anonymen Welt miteinander umgehen.Reue und Mitschuld, beides hatten in der Stadtverwaltung und in den Kirchen keinen Raum. Im Gegenteil: Kinder die Flugblätter zum Tode von André verteilten, wurden – Sonntag hin oder her – mit Hausrechtsdrohungen vom Kirchenplatz der Gedächtniskirche vertrieben.
    GFA , Ludwigshafen , Hungertod , Hartz IV, Andre Kirsch
    Klar ist,dass wir nicht eine kämpferische Menschenrechtsorganisation wären, dass wir nicht PER ASPERA wären, wenn es dabei bleiben würde.
    Der Tod von André Kirsch zeigt in grausamster Weise die Mängel von Hatz IV auf, insbesondere die Skruppellosigkeit von Behörden. Es handelt sich ja hier nicht nur um die GfA mbh, das Arbeitsamt dass durch die Verweigerung von Zahlungen letztendlich direkt den Hungertod herbeigeführt hat, sondern auch um das umfangreiche Versagen von städtischen Behörden.
    André Kirsch und die gesamte Familie sind der Behörde sehr detailiert bekannt. Die Schwester mit massiven geistigen Behinderungen in einem Heim, André „Sonderschüler als Lernbehinderter“ in der Förderschule im Erlich in Speyer. (Die Lehrer dort haben sich vorbildlich, selbst nach der Schulzeit noch um ihn gekümmert, nicht so die Stadt.) Die Mutter restlos überfordert.André war nie ein Fall für die GFA mbh . Wenn er je hättearbeiten können, dann nur über Behindertenwerkstätten. So war er unvermittelbar.
    Die Stadt wusste das, kannte die schulischen Gutachten. Kannte die Situation der Familie.Die GfA wusste es,dennoch hat man dem Lesebehinderten Briefe und Forderungen geschickt, die er weder verstehen noch erfüllen konnte und hat ihn dann eiskalt verhungern lassen. Umringt von reichen Kirchen, einer wohlgefüllten Tafel, und selbstgefälligen Bürgern-
    Es ist verstehbar ,dass das vertuscht werden soll. Es ist wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis auch die StA in Frankenthal die Anzeige wegen fahrlässiger Tötung einstellen wird….Man wartet nur, bis alles sanft eingeschlafen ist, das Gras hoch genug gewachsen ist.
    Dagegen werden wir – Datum im September- erneut zu einer großen, lauten Demonstration in Speyer aufrufen. Dieses mal erwarten wir, dass Ihr wirklich alle kommt, alles liegen und stehen lasst, Ländertickets der Bundesbahn nutzt um dieser Stadt zu zeigen, nichts könnt ihr zerstören,
    ANDRÉ IST NICHT UMSONST GESTORBEN!
    Anschließend werden wir ein neues Mahnmal errichten, mit Fackeln und einer Nachtwache, besonders mit Infodienste an Wochenende, wenn die starke touristische Frequentierung des Mahles stattfindet.
    Wir brauchen:
    1. Eure Teilnahme an der Demo (bei uns bitte anmelden)
    2. Spenden an PER ASPERA betr.“André“
    3. Freiwillige für Ordnerdienste, Infostände (Der Demo werden erneut 5 Infotage vorgeschaltet)
    4. Eure Protestschreiben an Abgeordnete und Parteienvertreter, soziale Organisationen und Kirchen und besonders: dem OB von Speyer, Schineller.
    E-mail: schineller@speyer.de
    Versteht bitte, es geht nicht um einen „bedauerlichen Todesfall“, sondern um den Infarkt des Sozialstaates.-
    Mit guten Gedanken und der Erinnerung – nur wer sich nicht wehrt lebt verkehrt –

    Euer Michael Heise

    PER ASPERA
    Unabhängiger sozialer Schreibdienst zur Verteidigung der Menschenwürde
    Niederlassung RP – Michael Heise – Landauer Str. 3 – 67346 SPEYER
    Tel.: 06232-132189 – Fax: 06232-601943 – Mobil: 0163-1428908
    E-Mail: perasperasd@aol.com – website: www.peraspera-international.de

3 Gedanken zu „PER ASPERA – WIR BRAUCHEN EURE HILFE – GEGEN DAS VERGESSEN

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  3. birgit schreier

    wir sind auch dabei in speyer das lass ich mir nicht durschgehen.Den meine schwester und ihr kind währen auch auf der straße den ich und mein mann haben sie aufgenommen mit kind und sie bekommt auch kein geld vom arbeitsamt speyer.und keine wohnung und hat nix mehr tja so ist unser staat die kann mann vergessen wenn ich geld hätte wie ich kins habe würde ich auswander mit meiner familie denn es wird immer schlimmer bei uns

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